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Bundesministerium fördert neuen Masterstudiengang "Geomatics" an der Fachhochschule Karlsruhe

17.05.2001 - (idw) Fachhochschule Karlsruhe - Hochschule für Technik

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Einrichtung des Masterstudiengangs "Geomatics" an der Fachhochschule Karlsruhe - Hochschule für Technik mit 300.000 Mark

Das Programm "Auslandsorientierte Studiengänge" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) verfolgt im wesentlichen zwei Ziele: Zum einen die Förderung modellhafter Studiengänge mit gestuften, international kompatiblen Abschlüssen (Bachelor/Master) und zum anderen die Schaffung attraktiver Studienangebote für hochqualifizierte ausländische Studienbewerber wie auch für international orientierte deutsche Studierende.

Insgesamt gingen bei der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), die für Inhalt und Durchführung des Programms verantwortlich zeichnen, 60 Anträge auf Förderung neuer Studiengänge von deutschen Hochschulen ein.

Zehn Projekte werden gefördert, eines davon ist die Einführung des Masterstudiengangs "Geomatics" zum Wintersemester 2001/2002 an der Fachhochschule Karlsruhe - Hochschule für Technik. Innerhalb von zwei Jahren wird die Hochschule bei der Einführung dieses Studienangebots durch das Bundesministerium mit 300.000 Mark unterstützt.

Jeweils zum Wintersemester können ab sofort 50 Studierende den Masterstudiengang "Geomatics" an der Karlsruher Hochschule aufnehmen, jeweils die Hälfte dieser Studienplätze ist für ausländische Studienbewerber vorgesehen. Das Studium dauert vier Semester, wobei im ersten Studienjahr die Unterrichtssprache Englisch ist und im zweiten Studienjahr Deutsch sein wird. Für ausländische Studierende ist daher die Sprachausbildung in Deutsch Bestandteil ihres Studiums. Nach dem ersten Studienjahr verzweigt sich das Angebot in zwei Vertiefungsrichtungen, zum einen zum Schwerpunkt Visualisierung (Visualisation) und zum anderen in Richtung der angewandten Geodäsie (Applied Geodesy). Dieses Konzept des Studiengangs trägt der Erkenntnis Rechnung, dass beispielsweise für Unternehmens- oder Standortentscheidungen in der globalen Wirtschaft immer häufiger raumbezogene Daten gewonnen und auch optisch aufbereitet werden müssen. Um das Studium aufnehmen zu können, müssen die Bewerber zunächst einen qualifizierten Bachelor-Abschluss oder einen gleichwertigen Hochschulabschluss vorweisen.

"Wir sind uns sicher", so Rektor Prof. Dr. Werner Fischer, "dass wir mit dem Masterstudiengang "Geomatics" ein international hochattraktives Angebot machen, das seinen Absolventen zahlreiche berufliche Entwicklungsperspektiven auf dem Zukunftsmarkt der geodätischen Informationssysteme bietet. Es freut uns natürlich außerordentlich, dass auch das BMBF, die HRK und der DAAD die Konzeption und die Einführung des Masterstudiengangs an unserer Hochschule als zukunftsträchtiges Konzept bewerten und das Vorhaben entsprechend fördern".
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