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Geologie von Spitzbergen

21.05.2001 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

Die im Herbst letzten Jahres in Münster gegründete "Hildegard-und-Karl-Heinrich-Heitfeld-Stiftung" dient der Förderung der Geologie und Paläontologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität, insbesondere durch die Vergabe von Stipendien an besonders förderungswürdige Studierende sowie von Preisen für herausragende Diplom-Arbeiten und Dissertationen. Zum ersten Mal verliehen wurden die mit jeweils 5.000 Mark dotierten Heitfeld-Preise am Freitag, 18. Mai 2001, in Münster an Dr. Barbara Hellebrandt und Dr. Michael Lange für ihre Arbeiten zur Geologie Spitzbergens.

Prof. Dr. Karl-Heinrich Heitfeld, emeritierter Lehrstuhlinhaber für Ingenieurgeologie und Hydrogeologie an der RWTH Aachen, erhofft sich durch diese Förderung eine positive Wirkung auf alle Studierenden, nämlich den Anreiz zu höchst möglichen wissenschaftlichen Leistungen im Rahmen einer breiten Ausbildung in den verbundenen Disziplinen Geologie und Paläontologie. Als angewandte naturwissenschaftliche Disziplinen sollten diese Fächer das Bewusstsein dafür schärfen und wecken, "dass unsere Erde ein Planet mit in jeder Hinsicht begrenzten Ressourcen isst, die den heutigen wie den kommenden Generationen ein menschenwürdiges Dasein erlauben". Der Stifter, der dem Geologisch-Paläontologischen Institut und Museum der Universität Münster seit seinem Studium und der Promotion im Jahr 1952 eng verbunden ist, will mit seinem Engagement für den wissenschaftlichen Nachwuchs aber auch weitere Stiftungen anregen und potenzielle Stifter motivieren.

Die ersten beiden Empfänger des Heitfeld-Preises wurden ausgezeichnet für Doktorarbeiten, die sich mit der Geologie Nordwest-Spitzbergens beschäftigten. Dr. Barbara Hellebrandt studierte in Münster Geologie/Paläontologie, arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft am Geologisch-Paläontologischen Institut und am Institut für Geophysik und wurde im vorigen Jahr im Fachbereich Geowissenschaften mit einer Dissertation über "Strukturelle Entwicklung des südwestlichen Haakon VII Landes, NW-Spitzbergen, Svalbard" promoviert. Dr. Michael Lange hat ebenfalls in Münster Geologie/Paläontologie studiert, war wissenschaftliche Hilfskraft am Geologisch-Paläontologischen Institut und Geschäftsführer und Redakteur der Zeitschrift
"Münstersche Forschungen zur Geologie und Paläontologie". Im vorigen Jahr wurde er mit einer Doktorarbeit über "Petrographie und Metamorphose der Gesteine im südwestlichen Haakon-VII-Land und südlichen Albert-I-Land, Nordwest-Spitzbergen, Svalbard" promoviert. Seit Mitte letzten Jahres ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im internationalen Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Bonn.

Beide erhielten die Preisurkunden am Freitag, 18. Mai 2001, im Rahmen einer Feierstunde im Geologisch-Paläontologischen Museum vom Rektor der Westfälischen Wilhelms-Universität, Prof. Dr. Jürgen Schmidt, der zugleich Vorsitzender des Kuratoriums der "Heitfeld-Stiftung" ist. An der Preisverleihung nahmen auch der Stifter Prof. Heitfeld und Mitglieder seiner Familie teil.
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