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Deutsche Zoologische Gesellschaft tagt im Juni an der Universität Osnabrück

21.05.2001 - (idw) Universität Osnabrück

Mit rund 450 Teilnehmern findet vom 4. bis 8. Juni 2001 die 94. Jahresversammlung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft (DZG) an der Universität Osnabrück statt. Zu den sieben Themenschwerpunkten der Veranstaltung gehören unter anderem die molekularen Mechanismen von Umweltanpassungen, die Veränderungen der Tierwelt aquatischer Ökosysteme und die Problematik des Lebens und Überlebens im Meer.

Pressemitteilung
Osnabrück, 21. Mai 2001 / Nr. 67/2001

Deutsche Zoologische Gesellschaft tagt im Juni an der Universität Osnabrück
Veranstalter erwarten rund 450 Teilnehmer - Experten geben Überblick über Forschungsarbeit

Mit rund 450 Teilnehmern findet vom 4. bis 8. Juni 2001 die 94. Jahresversammlung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft (DZG) an der Universität Osnabrück statt. "Die Veranstaltung bietet Wissenschaftlern aus dem deutschsprachigen Raum ein Forum zur Präsentation aktueller Schwerpunkte und Entwicklungen in den vielen Forschungsfeldern ihrer Disziplin", so der Osnabrücker Zoologe, Prof. Dr. Helmut Wieczorek. Zu den insgesamt sieben Themenschwerpunkten der Jahresversammlung 2001, die von den vier zoologisch ausgerichteten Abteilungen des Fachbereichs Biologie/Chemie der Universität Osnabrück organisiert wird, gehören unter anderem die molekularen Mechanismen von Umweltanpassungen, die Veränderungen der Tierwelt aquatischer Ökosysteme, die neurobiologischen Grundlagen von Bewußtseinsfunktionen und die Problematik des Lebens und Überlebens im Meer. Dazu werden mehr als 30 geladene Experten aus dem In- und Ausland referieren.

DZG-Präsident Prof. Dr. Gerhard Neuweiler (Universität München) wird die 94. Jahresversammlung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft am Montag, 4. Juni 2001, um 18.30 Uhr im Osnabrücker Rathaus eröffnen. Am selben Abend findet ein öffentlicher Vortrag statt: Prof. Dr. Wolfgang Wieser (Universität Innsbruck), der zuvor mit der Ehremitgliedschaft der Gesellschaft ausgezeichnet wird, spricht im Gemeindesaal St. Marien, Turmstraße 10, über "Private und kollektive Interessen - Konflikte und Lösungen. Das zentrale Thema der modernen Evolutionsbiologie" (Be-ginn: 20 Uhr). Wie Prof. Wieczorek erläutert, werden im Rahmen der Tagung vor allem auch Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit erhalten, in Kurzvorträgen und Posterdemonstrationen ihre Arbeiten einer breiteren wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorzustellen. Zum Abschluß der Veranstaltung am Freitag, 8. Juni 2001, sind außerdem ein Symposium zur Ökologie von Tieren und ein Workshop über Molekulare Methoden der Proteinstrukturanalyse geplant. Der Workshop wird in Zusammenarbeit mit dem Graduiertenkolleg "Molekulare Physiologie: Wechselwirkungen zwischen zellulären Nanostrukturen" des Osnabrücker Fachbereichs Biologie/Chemie durchgeführt und richtet sich vor allem an Doktoranden.

Der 1890 gegründeten Deutschen Zoologischen Gesellschaft gehören knapp 2.000 wissenschaftlich arbeitende Zoologen aus Deutschland und Österreich an, die aus unterschiedlichen Teildisziplinen der Biologie kommen - von der Systematik, Morphologie über die Entwicklungsbiologie, Evolutionsbiologie, Verhaltensbiologie und Ökologie bis hin zur Neurobiologie und Physiologie. Mitglieder sind Wissenschaftler an Universitäten und Forschungsinstituten, aber auch an Landesämtern, Museen und Zoos. Prof. Wieczorek: "Alle Zoologen und damit auch das Fachgebiet eint über das Forschungsobjekt Tier hinaus das Bemühen, auf der einen Seite allgemeingültige Grundprinzipien tierischer Organisation und tierischer Leistungen zu erkennen und auf der anderen Seite die Vielfalt im Tierreich als Summe von Anpassungen an besondere Lebens- und Umweltbedingungen zu verstehen." Anliegen der DZG sei es, dieses Wissensgebiet für eine breite Öffentlichkeit zu erschließen und zugleich "die Tiere und ihre Vielfalt nach Kräften zu schützen". Die Deutsche Zoologische Gesellschaft bringt dabei ihr Expertenwissen in die Bereiche Forschungsförderung, Tier- und Artenschutz sowie Forschungspolitik ein.

Kontaktadresse:

Prof. Dr. Helmut Wieczorek
Universität Osnabrück
Fachbereich Biologie/Chemie
Barbarastraße 11, 49069 Osnabrück
Tel. (0541) 969-3501, Fax (0541) 969-3503
e-mail: dzg@biologie.uni-osnabrueck.de
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