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Mit superkurzen Laserpulsen Material bearbeiten und präzise messen

09.10.2002 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Jahrestagung zur Femtosekunden-Technologie am 10. Oktober an der Universität Jena

Einladung zum Presselunch am 10. Oktober, 12.30 Uhr im Senatssaal der Uni Jena

Jena (09.10.02) Mit superkurzgepulsten Lasern sind zahlreiche Anwendungen in Forschung und Industrie möglich. Um dieses Potenzial weiter zu erforschen und zu bündeln, ist im Jahr 2000 der Forschungsverband Femtosekunden-Technologie vom Bundesforschungsministerium (BMBF) gegründet worden. Am morgigen Donnerstag (10. Oktober) treffen sich etwa 100 Teilnehmer aus Wissenschaft und Wirtschaft zur Jahrestagung des Verbands an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Das Licht kreist in einer Sekunde 7,5 Mal um die Erde. In 100 Femtosekunden legt es gerade einmal eine Strecke zurück, die dem Durchmesser eines Haares entspricht, macht Prof. Dr. Andreas Tünnermann anschaulich, was eine Femtosekunde (10 hoch -15 s) bedeutet. Der Direktor des Uni-Instituts für Angewandte Physik ist Gastgeber des Treffens und mit zwei eigenen Forschungsprojekten am Verband beteiligt. Ein drittes Projekt bearbeitet sein Kollege Prof. Dr. Roland Sauerbrey am Uni-Institut für Optik und Quantenelektronik.

Zum Verband gehören fünf Forschungsverbünde, die sich mit den Themenfeldern "Mikrobearbeitung technischer Materialien für Strukturieren und Bohren", "Medizinische Therapie im Bereich der Augenheilkunde, Zahnmedizin, Neurologie und Ohrenchirurgie", "Messtechnik", "Lasersicherheit" sowie grundlegend mit der Erzeugung von Röntgenstrahlen befassen. Der Forschungsverband wird während seiner Laufzeit von vier Jahren mit rund 30 Millionen Euro gefördert. Die Femtosekunden-Technologie stellt mit ihren ultrakurzen Lichtimpulsen eine innovative Lasertechnologie dar, sind die Wissenschaftler überzeugt. Diese Technologie biete vollkommen neue Möglichkeiten der minimal-invasiven Materialbearbeitung in vielfältigen Lebensbereichen und "zählt zu den Schlüsseltechnologien dieses Jahrtausends", bestätigt Tünnermann.

Während der Jenaer Tagung werden Ergebnisse der bisherigen Förderung zu sehen sein. Das unterstreicht auch die Industrie-Ausstellung, die im Jenaer Universitätshauptgebäude (Fürstengraben 1) zu sehen sein wird. Darüber hinaus erwarten die Wissenschaftler auch dezidierte Aussagen der Politik zur Zukunft der Femtosekunden-Technologie.

Hinweis für die Medien:
Die Veranstalter der Tagung laden die Vertreterinnen und Vertreter der Medien zu einem Presselunch ein, der am 10. Oktober um 12.30 Uhr im Senatssaal im Universitätshauptgebäude (Fürstengraben 1, 1. OG) gereicht wird.
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