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"Pharmacogenomics/Pharmacogenetics"

07.06.2001 - (idw) Justus-Liebig-Universität Gießen

Internationale Konferenz zu Stand und Möglichkeiten der Humangenomforschung vom 14. bis 16. Juni 2001 auf Schloss Rauischholzhausen - Pressekonferenz am 15. Juni 2001 um 13 Uhr

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Humangenom-Projekts, einem epochalen wissenschaftlichen Ereignis, folgt nun die noch arbeitsintensivere Phase der "funktionellen Genomik", mittels derer die therapeutische und diagnostische Nutzung der frisch gewonnenen genetischen Information gelingen soll. Lassen sich auch für die großen Volkskrankheiten Risikogene identifizieren? Taugen die neuen Methoden zur rascheren und gezielteren Arzneimittelentwicklung? Lassen sich Diagnostik und Therapie zukünftig auf den einzelnen Patienten zuschneiden? Die Möglichkeiten der neuen Wissenschaft scheinen unendlich und revolutionär. Doch was ist heute schon realistisch möglich? Wie ist der Stand der Technik, welche Methoden stehen zu Verfügung, und was können diese leisten? Welche ethischen Implikationen hat die zukünftig mögliche "genetische Durchleuchtung" eines jeden Patienten?

Diese hochaktuelle Thematik wird vom 14. bis 16. Juni 2001 auf einer hochkarätig besetzten Konferenz auf Schloss Rauischholzhausen (Ebsdorfergrund) mit internationalen Rednern und Diskussionsleitern aus Hochschule und Industrie kritisch diskutiert. Über das Gebiet embryonale Stammzellforschung, das in Deutschland hitzig debattiert wird, hält Michael Ruhl (Cardion AG, Erkrath) einen Festvortrag. Die Tagung "Pharmacogenomics/Pharmacogenetics" wird organisiert von Jürgen Brockmöller (Göttingen), Reinhold Kreutz (Berlin), Martin Paul (Berlin) und Harald Schmidt (Gießen). Unterstützt wird die Veranstaltung unter anderem von drei Graduiertenkollegs der Justus-Liebig-Universität Gießen ("Biologische Grundlagen der vaskulären Medizin", "Molekulare Biologie und Pharmakologie" und "Zell-Zell-Interaktion im Reproduktionsgeschehen"). Zu einer

Pressekonferenz
am Freitag, den 15. Juni 2001, um 13 Uhr
auf Schloss Rauischholzhausen (Ebsdorfergrund)

laden wir Sie herzlich ein. Wegen des begrenzten Platzangebots bitten wir um vorherige Anmeldung unter Tel.: 0641/99-47600 oder e-mail: sigrid.burghart@pharma.med.uni-giessen.de

Die Rauischholzhausener Konferenzen in der Tagungsstätte der Justus-Liebig-Universität Gießen haben eine über 20-jährige Tradition und sind fester Bestandteil der wissenschaftlichen Aktivitäten der Deutschen Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie e.V. Die Konferenz steht jedes Jahr unter einem aktuellen Thema, das international als richtungsweisend für das Gebiet der Arzneimittelentwicklung, Pharmakologie und Toxikologie angesehen wird. Ausrichter ist das Rudolf-Buchheim-Institut für Pharmakologie der Universität Gießen.

Übrigens: Der Lindener Städel-Schüler Jörg Wagner greift die Thematik des 4-Buchstaben-Codes ATCG der DNA des menschlichen Genoms unter dem Motto "Sequence creates form" künstlerisch auf und wird für und mit allen Teilnehmer der Konferenz eine limitierte Zahl von künstlerischen Objekten, sogenannten "Multiples", konzipieren.

Kontaktadresse:

Prof. Dr. Harald Schmidt
Rudolf-Buchheim-Institut für Pharmakologie
Frankfurter Straße 107
35392 Gießen
Tel.: 0641/99-47600, Fax: 0641/99-47609
e-mail: Harald.Schmidt@pharma.med.uni-giessen.de
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