MFH präsentierte Forschungsergebnisse in Dortmund19.06.2001 - (idw) Fachhochschule Südwestfalen
Acht Beispiele für Forschung und Entwicklung präsentierte die Märkische Fachhochschule gemeinsam mit den FH's aus Bochum Dortmund, Gelsenkirchen und Niederrhein jetzt in Dortmund. Der Anlass: Bildungsministerin Gabriele Behler gab den Startschuss für das neue Forschungsprogramm des Landes "Transferorientierte Forschung an Fachhochschulen in NRW - kurz TRAFO. 5 Millionen Mark stellt das Ministerium dafür pro Jahr zur Verfügung, einzelne Projekte können mit bis zu 250.000 Mark gefördert werden. "Solche Forschungen sind in ihren Regionen Motoren der strukturellen Erneuerung, sie geben entscheidende Impulse für die Schaffung neuer Arbeitsplätze und unterstützen so den wirtschaftlichen Wandel in unserem Land", so die Ministerin in Dortmund. TRAFO wird getragen von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" (AIF), einer Selbstverwaltungsorganisation der Wirtschaft. Sie garantiert eine enge Verzahnung von Forschungsprojekten vor allem mit der regionalen mittelständischen Wirtschaft. Firmenkontakte werden so auf direktem Wege hergestellt.Die Veranstaltung wurde begleitet von einer Forschungsmesse der Fachhochschulen. Die Besucher konnten sich bei der MFH über aktuelle Forschungsprojekte informieren. Präsentiert wurden die Kombination verschiedenartiger Kunststoffmaterialien in einem Herstellungsprozess, die Entwicklung eines Ölsensorsystems, die Vermeidung pilzlicher Verkeimungen im Bier, der Korrosionsschutz von Kupfer durch selbstorganisierende Moleküle, das Entfetten von Metallen im Plasma. Data- Mining, ein adaptiver Neuro-PID-Regler sowie die Oberflächenveredelung mittels chemischer Nanotechnologie.
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