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Internationaler Sprachenkongress an der Freien Universität Berlin

20.06.2001 - (idw) Freie Universität Berlin

Mehrsprachigkeit und neue Lernumgebungen - 28. -30. Juni 2001

Im Rahmen des Europäischen Jahres der Sprachen 2001 findet in der Zeit vom 28. bis 30. Juni 2001 an der Freien Universität Berlin der internationale Sprachenkongress "Mehrsprachigkeit und neue Lernumgebungen" statt. Die von der Freien Universität Berlin und dem Europäischen Sprachenrat veranstaltete Konferenz hat eine bildungspolitische Ausrichtung. In Übereinstimmung mit den Zielen des Sprachenjahrs steht im Zentrum der Veranstaltung die Verantwortung der Universitäten für die Förderung der Vielsprachigkeit in Europa und der Mehrsprachigkeit der europäischen Bürgerinnen und Bürger.

Die Konferenz soll bei Planern und Entscheidungsträgern das Bewusstsein dafür schärfen, dass die Hochschulen die Pflicht haben, Studierende durch gezielte Förderung der sprachlichen und inter-kulturellen Kompetenz auf Leben und Arbeiten in einem zunehmend integrierten vielsprachigen Europa vorzubereiten. Darüber hinaus geht es um die zentrale Rolle der Hochschulen bei der Ausbildung von Lehrern, Übersetzern und Dolmetschern. Sie müssen mit Qualifikationen ausgestattet werden, die den aus der europäischen Integration resultierenden veränderten Anforderungen entsprechen. In Workshops und einer Ausstellung werden Lösungsansätze für die neuen Herausforderungen vorgestellt.

Die Hochschulen in Europa stehen derzeit vor der Aufgabe, die 1999 von den europäischen Bil-dungsministern in Bologna beschlossene Angleichung der europäischen Hochschulsysteme zu vollziehen. Neben der Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen beinhaltet der Bologna-Prozess im Wesentlichen drei Punkte:
- Mobilitätsförderung der Studierenden und anderen Hochschulangehörigen,
- Qualifizierung der Absolventinnen und Absolventen für den europäischen Arbeitsmarkt
- Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hochschulen untereinander aber auch weltweit.

Die Ziele des Bologna-Prozesses erfordern bei allen Beteiligten eine entscheidende Verbesserung und Ausweitung der Sprachkenntnisse. Die Universitäten müssen deshalb Anreize und Bedingungen für das Lernen anderer Sprachen verbessern.

Veranstaltungsort:
Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin, Garystr. 35, 14195 Berlin-Dahlem, U1 Thielplatz

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Silke Pillinger, Zentrales Sprachlabor der Freien Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin, Tel.: 030 / 838-54648, E-Mail: eyl2001@sprachlabor.fu-berlin.de

Überblick über die Plenarveranstaltungen

Henry-Ford-Bau (Audimax) der Freien Universität Berlin, Garystr. 35, 14195 Berlin-Dahlem

Alle Veranstaltungen werden simultan übersetzt (deutsch-englisch-französisch)


Donnerstag, 28. Juni 2001

17.00 Uhr Eröffnung der Konferenz: Begrüßungsansprachen
- Präsident der Freien Universität Berlin, Professor Dr. Peter Gaehtgens
- Vertreter des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung
- Vertreter des Senats von Berlin
- Präsident des CEL/ELC, Wolfgang Mackiewicz
1. Hauptvortrag: Mr Tony Andrews, Direktor des British Council in Deutschland:
Why do native speakers of English need to learn other languages?
Empfang im Foyer des Henry-Ford-Baus


Freitag, 29. Juni 2001

9.30 Uhr 1. Sitzung des Workshops Die Universitäten und Sprachenpolitik in Europa mit
Beiträgen von Ms Sylvia Vlaeminck (Europäische Kommission) und Dr. Christian Bode (Generalsekretär, Deutscher Akademischer Austauschdienst)
zeitgleich 1. Sitzung des Workshops Dialang mit einem Vortrag von M. Domenico Lenarduzzi, Directeur général honoraire und Berater der EU-Kommissarin Viviane Reding
11.30 Uhr Europäischer Block, mit Stellungnahmen von Vertreter/innen der Europäischen Institutionen und des Europarats
- N.N., Abgeordnete/r des Europäischen Parlaments
- Ms Agneta Baldh, Staatsekretärin im schwedischen Ministerium für Bildung und Wissenschaft, als Vertreterin des Rats der Europäischen Union
- M. Marco Benedetti, Chef de Service des Gemeinsamen Dolmetscher- und

Konferenzdienstes der Europäischen Kommission als Vertreter der Europäischen Kommission
- Mr Joseph Sheils, Direktor der Modern Languages Division des Europarats


Sonnabend, 30. Juni 2001

11.00 Uhr 2. Hauptvortrag S.E. der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Großbri-tannien, Dr. Hans-Friedrich von Plötz: Multilinguales Europa: Illusion oder Zukunft-schance?
16.00 Uhr Anschlussveranstaltung, u.a. mit einer Rede des Rapporteur général,
Dr. Andris Barblan, Generalsekretär der European University Association (Genf)


Exklusive Medienpartner: DIE ZEIT, Verlag Moritz Diesterweg, Spotlight Verlag, Schroedel Verlag, Macmillan
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