Palliativmedizin - eine Herausforderung angesichts vermehrter Rufe nach Sterbehilfe21.06.2001 - (idw) Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen
Vortrag von Professor Dr. med. Dr. h. c. Dietrich Kettler im Rahmen der Ringvorlesung "Patient und Arzt" Im Rahmen der Ringvorlesung "Patient und Arzt" hält Professor Dr. med. Dr. h. c. Dietrich Kettler, Leiter des Zentrums Anaesthesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen, einen Vortrag zum Thema
Palliativmedizin Eine Herausforderung angesichts vermehrter Rufe nach Sterbehilfe Mittwoch, 27. Juni von 18.15 bis 19.00 Uhr Hörsaal 542 - Universitätsklinikum Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen Schwerstkranke Krebspatienten und ihre Angehörigen benötigen in der letzten Lebensphase des Kranken häufig besondere Formen der pflegerischen, medizinischen und psychologischen Betreuung. Palliativstationen haben ihr Ziel nicht in der Heilung des Patienten. Die Therapiemaßnahmen dienen einerseits der unmittelbaren Verbesserung der augenblicklichen Lebensqualität oder andererseits dazu, ein begleitetes, würdiges Sterben auch im Krankenhaus zu realisieren. Die Gesetzesänderung zur aktiven Sterbehilfe in Holland hat in Deutschland eine Debatte darüber angeregt, ob unheilbar kranke, behinderte oder auch "lebensmüde" Patienten ein Recht auf ärztliche Sterbehilfe haben. Der Vortrag von Professor Dietrich Kettler ist ein Beitrag zu dieser Diskussion. Er hat die Palliativstation am Zentrum Anaesthesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin sowie in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Niedersachsen das Modellprojekt "SUPPORT" ins Leben gerufen. Weitere Informationen: Vorstand des Vereins der Freunde und Förderer der Medizinischen Fakultät der Georgia Augusta zu Göttingen e.V. Professor Dr. med. Reiner Thomssen Tel. 0551/39-5806 oder Professor Dr. med. Heinrich Kreuzer Tel. 0551/39-8528
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