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Aus Daten wird Musik

25.06.2001 - (idw) Universität Ulm

Aus Daten wird Musik: Datenstrukturen werden hörbar gemacht
Gemeinsame Veranstaltung von Universität Ulm und Gesellschaft für Informatik

Zu einer gemeinsamen Veranstaltung unter dem Thema "Sonifikation: Akustische Analyse umfangreicher Datenbestände" laden auf den 11. Juli 2001 zwei kooperierende Institutionen ein: die Universität Ulm und die Regionalgruppe Schwaben-Allgäu der Gesellschaft für Informatik (GI). Referent ist Thomas Hermann von der Arbeitsgruppe Neuroinformatik der Universität Bielefeld. Die Veranstaltung findet im Hörsaal 20 der Universität Ulm auf dem Oberen Eselsberg statt, sie beginnt 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Sonifikation bezeichnet die Präsentation von Daten mittels Klängen. Eingesetzt wird sie als Alternative oder Ergänzung von Visualisierungstechniken, unter anderem um Muster oder Regularitäten in großen, meist hochdimensionalen Datenbeständen zu entdecken. Der Vortrag wird einen Überblick über das Forschungsfeld sowie die Anwendungsgebiete von Sonifikation geben. Die zentralen Verfahren zur Transformation von Daten in Klänge (das sogenannte Rendering) werden anhand von Beispielen präsentiert. Der Schwerpunkt des Vortrages liegt auf einem neuen Ansatz, der modellbasierten Sonifikation. Sonifikationsmodelle bieten Vorteile bezüglich der Erlernbarkeit und Anwendbarkeit. Ferner etablieren sie Mechanismen zur Interaktion mit akustischen Datenobjekten. Als Beispiele für Sonifikationsmodelle werden Partikelmodelle, Hauptkurvensonifikation und Datensonogramme vorgestellt.

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) mit Sitz in Bonn ist ein Verein zur Förderung der Informatik in allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie ist mit derzeit über 22.000 Mitgliedern die "Standesorganisation" der Informatiker in Deutschland in Anwendung, Forschung, Lehre und Weiterbildung. Ihre Ziele sind insbesondere die Mitwirkung im Vorfeld politischer Planung und Gesetzgebung, öffentliche Empfehlungen und Stellungnahmen zu Informatik-Fragen, Durchsetzung der faktischen Gleichstellung von Frauen in der Informatik, Mitarbeit im Bereich von Normen, Standards und Validierungen, Unterstützung der fachlichen und beruflichen Arbeit ihrer Mitglieder, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Veranstaltung von Fachtagungen, Fortbildungen und Seminaren sowie die Veröffentlichung von Fachpublikationen. Die GI ist in ca. 35 Regionalgruppen gegliedert, eine davon ist die vor einem Jahre gegründete Regionalgruppe Schwaben-Allgäu mit dem Einzugsgebiet von Kempten bis Ellwangen und Göppingen bis Augsburg. Jeden Monat wird eine Veranstaltung an unterschiedlichen Orten des Einzugsgebiets durchgeführt.

Nähere Informationen unter Tel. 0171-5786797, 0731-50-24130 bzw. http://www.schwaben-allgaeu.gi-ev.de.
Kontakt: Prof. Dr. Hans Jürgen Ott, Tel. 0171-5786797, ott@ba-heidenheim.de
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