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"Wirtschaft für Nicht-Ökonomen" geht in die zweite Runde

02.07.2001 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Um speziell Geistes- und Naturwissenschaftler für die Anforderungen der Arbeitswelt zu qualifizieren, bieten die Koordinierungs- und Beratungsstelle der RUB (KoBra), das Arbeitsamt und die IHK zu Bochum eine studienbegleitende Zusatzausbildung an. Für alle Interessierten findet eine Informationsveranstaltung statt (Dienstag, 10. Juli 2001, 14.00 Uhr, Hörsaal H-GA 30).

Bochum, 02.07.2001
Nr. 184


Fit für die Wirtschaft
Geistes- und Naturwissenschaftler qualifizieren sich weiter
"Wirtschaft für Nicht-Ökonomen" geht in die zweite Runde


Das Praxisprogramm "Wirtschaft für Nicht-Ökonomen" geht in die zweite Runde. Um speziell Geistes- und Naturwissenschaftler für die Anforderungen der Arbeitswelt zu qualifizieren, bieten die Koordinierungs- und Beratungsstelle der RUB (KoBra), das Arbeitsamt und die IHK zu Bochum eine studienbegleitende Zusatzausbildung an. Für alle Interessierten findet eine Informationsveranstaltung statt (Dienstag, 10. Juli 2001, 14.00 Uhr, Hörsaal H-GA 30). Die Organisatoren geben Auskunft über die Inhalte der Ausbildung, den Ablauf des Programms und über die Kriterien, nach denen die Teilnehmer ausgewählt werden.

Ökonomische Qualifikationen erwerben

Das Praxisprogramm ist angelegt auf zwei Semester und beginnt jeweils im Wintersemester. Es richtet sich an Studierende der Ruhr-Universität, die ihr Vordiplom oder ihre Zwischenprüfung erfolgreich abgelegt haben. Auch in diesem Jahr können wieder 25 Studierende an der Zusatzausbildung teilnehmen. Sie haben dann die Möglichkeit, ökonomische Qualifikationen zu erwerben, die in der Arbeitswelt immer wichtiger werden: etwa EDV-Kenntnisse und Grundlagen des Marketing sowie die Fähigkeit, sich in betriebswirtschaftliches Denken hineinzuversetzen, Projekte zu planen und durchzuführen.

Erfolgreiches erstes Jahr

Insbesondere Geistes- und Naturwissenschaftlern fehlen diese Qualifikationen häufig. "Die Konfrontation mit der Praxis war daher sehr lehrreich - und zwar für beide Seiten", sagt Dr. Britta Freis (KoBra). Die Organisatoren werten das erste Jahr als Erfolg, haben das Programm für den kommenden Jahrgang aber trotzdem modifiziert. "Wir legen die theoretische Basis jetzt in der Ruhr-Uni, die Dozenten der IHK übernehmen dann den praxisorientierten Teil. Die Studierenden brauchen ein breites Vorwissen, um die integrierten Praxiselemente erfolgreich absolvieren zu können", so Freis.

Bewerbungs-, Kommunikationstraining und Praktikum

Neben BWL, VWL, Marketing, Projektmanagement und EDV stehen auch so genannte "soft skills" auf dem Stundenplan. Die Teilnehmer absolvieren z. B. ein Bewebungstraining und trainieren ihre Kommunikationsfähigkeit, die sie später in Projekten und Teamarbeit dringend benötigen. Das Praxisprogramm endet mit einem zweimonatigen Unternehmenspraktikum. Nach erfolgreichem Abschluss des Praktikums erhalten die Teilnehmer ein Gesamtzertifikat über alle Elemente des Praxisprogramms.

Breite Kooperationen

Die Veranstalter des Praxisprogramms kooperieren innerhalb der RUB mit der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, der Sektion Sozialpolitik und Sozialökonomik, dem Institut für Arbeitswissenschaft sowie mit dem Weiterbildungszentrum (WBZ).

Weitere Informationen

Dr. Britta Freis, Koordinierungs- und Beratungsstelle für den Berufseinstieg (KoBra), Tel. 0234/32-28030, Fax: 0234/32-14001, E-Mail: kobra@ruhr-uni-bochum.de
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