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Nach Wasser bohren und bohrende Fragen zum Wasser stellen

03.08.2004 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Geowissenschaftler der Jenaer Universität veranstalten Lehrer-Schüler-Projekttag am 15. September / Anmeldeschluss: 1. September

Jena (03.08.04) Wasser ist untrennbar mit dem Leben und der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft verbunden. Diesem lebenswichtigen Rohstoff widmet sich das Institut für Geowissenschaften der Universität Jena während eines Lehrer-Schüler-Projekttags am 15. September.

Zusammen mit dem Ingenieurbüro JENA-GEOS(r) bieten die Jenaer Geowissenschaftler die Möglichkeit, eine Grundwasserbohrung "live" mitzuerleben. Nach einer kurzen Einführung im Institut für Geowissenschaften (Burgweg 11) geht es an das Jenaer Saaleufer. Dort wird eine geophysikalische Vorerkundung mit der seismischen Hammerschlagmethode vorgestellt, mit der die Mächtigkeiten der obersten Schichten des Untergrundes bestimmt werden können. Im Anschluss können die Schüler selber unter wissenschaftlicher Anleitung einen Brunnen bohren, womit die Suche nach Grundwasser praktisch vorgeführt wird. Die Teilnehmer werden Feststoff- und Wasserproben aus der Bohrung und dem Brunnen entnehmen, deren chemische Zusammensetzung anschließend in den Laboren des Instituts für Geowissenschaften analysiert werden. Am Ende der Veranstaltung werden die Ergebnisse in einer gemeinsamen Abschlusssitzung ausgewertet und erläutert.

Teilnehmen können Schüler aller Schulformen ab Klassenstufe 9 mit ihren Lehrern. Pro Schüler wird ein Unkostenbeitrag von 1,00 Euro erhoben. Anmeldungen müssen bis zum 1. September im Institut für Geowissenschaften (Burgweg 11, 07749 Jena) vorliegen. Da die Kapazitäten begrenzt sind, entscheidet der Eingang der Anmeldungen über die Teilnahme. Weitere Informationen unter: http://www2.uni-jena.de/chemie/geowiss/public/public.html im Internet.

An jenem 15. September ist auch zum letzten Mal die Sonderausstellung "terra cotta - Keramiken von Frank Linde" in der Mineralogischen Sammlung am Institut für Geowissenschaften der Uni Jena (Sellierstr. 6) zu besichtigen. Die dann endende Ausstellung beschreibt den Weg vom Naturprodukt Ton und seinen Charakteristika (z. B. mineralogische Zusammensetzung) über die Bearbeitungsmöglichkeiten wie das Formen und Brennen bis zur fertigen Keramik. Die Besucher sind von der Kustodin Dr. Birgit Kreher-Hartmann eingeladen, "nicht nur die Augen, sondern auch die Hände einzusetzen".

Kontakt:
Stefanie Brockel
Institut für Geowissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Burgweg 11, 07749 Jena
Tel.: 03641 / 948601; Fax: 03641 / 948602
E-Mail: Stefanie.Brockel@uni-jena.de
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