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Deutschland braucht mehr Ingenieurinnen und Ingenieure

16.08.2001 - (idw) Bauhaus-Universität Weimar

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn stellte in einer gemeinsamen Erklärung mit Vertretern der Wirtschaft und der Ingenieurverbände fest: "Deutschland braucht mehr Ingenieurinnen und Ingenieure, heute und in Zukunft". Um den Bedarf decken zu können, fordern sie weiter: "Die Hochschulen sollten nun zügig mehr Bachelor- und Masterabschlüsse anbieten".

Zum Wintersemester 2001/02 bietet die Fakultät Bauingenieurwesen der Bauhaus-Universität zwei neue, in Deutschland einmalige, Studiengänge an. Neben der inhaltlichen Besonderheit, sind diese Studiengänge in der variabilität ihrer Abschlüsse etwas besonderes in Deutschland.

Das Weimarer Model sieht sogenannte Y-Abschlüsse vor. Die Studierenden beginnen mit dem Bachelor, und können sich dann entscheiden, ob sie ihr weiteres Studium mit einem Master oder einem Diplom abschließen wollen. Die Bauhaus-Universität hält sich damit die Möglichkeit offen, auf alle Bedürfnisse im nationalen, wie auch internationalen Markt, reagieren zu können - denn nicht überall sind Master-Abschlüsse gefragt.

Inhaltlich verlassen beide Studiengänge die "eingetretenen Pfade" der klassischen Bauingenieursausbildung. Die dramatischen Veränderun-gen in der Bauindustrie verlangen in Zukunft von den Absolventen mehr als technisches Wissen. Als Schlüsselqualifikation kommen z.B. wirtschaftliche, sprachliche und soziale Kompetenzen hinzu. Junge Bauingenieure werden zunehmend als Projektentwickler tätig. Um hier marktgerecht auszubilden, bietet die Bauhaus-Universität Weimar die zwei neuen Studiengänge an: "Management", mit den Schwerpunkten Bau, Immobilien, Infrastruktur und "Infrastruktur und Umwelt".

Weitere Informationen zu den Studiengängen:
www.uni-weimar.de/Bauing
Tel.: 03643-582358

Die beiden neuen Studiengänge werden von der Bauwirtschaft positiv beurteilt, als eine notwendige Entwicklung in die richtige Richtung. Und auch die Studienbewerber geben der Initiative recht: Die beiden "Neuen" haben schon jetzt (die Einschreibung ist noch bis zum 30. September möglich) eben so viele Anmeldungen, wie der "Klassiker" Bauingenieurwesen.
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