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Musik und Kunst im südlichen Indien

20.08.2001 - (idw) Universität Lüneburg

Seminarangebot des Fernstudienzentrums der Uni Lüneburg
Ein virtuelles Seminar mit dem Titel "Musik und Kunst im südlichen Indien" wendet sich u.a. an Kunst- und Musikliebhaber sowie Lehrende und Studierende.

Schon lange bevor das Schlagwort Globalisierung die Öffentlichkeit prägte, wurde der Reichtum der außereuropäischen Musik und Kunst von aufgeschlossenen Kulturfans erkannt. Mit zahlreichen Initiativen wurde versucht, sie einem breiteren westeuropäischen Publikum nahezubringen- die Erfolge der Weltmusik-Bewegung sind u.a. auch darauf zurückzuführen.
Dennoch ist der Kreis der Interessierten an Musik und Kunst im südlichen Indien klein geblieben. Während die Kunst durch den Tourismus eine gewisse Aufmerksamkeit genießt, finden nur wenige Europäer Zugang zur Musik. Sie zeichnet sich durch ungewohnte Strukturen, Klänge und Instrumente aus und entspricht so gar nicht den westlichen Hörgewohnheiten. Dennoch ist sie eine der wichtigsten Musikkulturen, hat sie doch eine Jahrhunderte lange, ungebrochene Entwicklungsgeschichte. Sie ist entsprechend intensiv mit den anderen Künsten wie Bildhauerei und Architektur, aber auch mit Religion, Philosophie und Mythen Südindiens verbunden. Auch in der Gegenwart spielt sie für die indische Bevölkerung eine lebendige und wichtige Rolle.

Ein "virtuelles", also computergestütztes Seminar des Fernstudienzentrums der Universität Lüneburg mit dem Titel "Musik und Kunst im südlichen Indien" will interessierten Personen die Tür zum Verständnis öffnen helfen. Es wendet sich an alle Musik- und Kunstliebhaber, insbesondere aber an
KünstlerInnen, MusiklehrerInnen und -dozentInnen,
Studierende an Hochschulen und SchülerInnen der Kollegstufen,
Kulturschaffende und Personen des Kulturmanagements,
therapeutische und pädagogische MitarbeiterInnen in Therapieeinrichtungen.

Der Zugang zum Seminar erfolgt über das Internet. Eine spezielle Multimedia CD-ROM wurde für das Seminar entwickelt und enthält zahlreiche Texte, Bilder und Musikbeispiele.

Der Dozent, Ludwig Pesch, ist ein ausgewiesener Experte. Als exzellenter Solist auf der südindischen Bambusflöte und als Musikpädagoge (Diplome des Kalakshetra College in Chennai, Indien), als Fachbuchautor, als Kulturberater des Goethe-Instituts in Chennai und als Berater des Museums für Völkerkunde in Amsterdam hat er beste Qualifikationen für die Durchführung des Seminars.

Zusätzlich zum virtuellen Seminar können Interessierte einen eineinhalb-tägigen Workshop buchen, welcher vor allem der Musizierpraxis gewidmet ist. Weiterhin ist ein Konzert in Lüneburg geplant.
Termine: Das virtuelle Seminar beginnt am 15.10.2001 und dauert 20 Wochen.
Kosten: DM 200,00 (Studierende und Schüler DM 100,00).

Information und Anmeldung
Universität Lüneburg, Fernstudienzentrum, 21332 Lüneburg
Tel.: 04131/78 1400; Fax: 04131/78 1401
e-mail: fz@uni-lueneburg.de
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