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Stanford-Professor wird Bergische Universität Wuppertal bei Entwicklungsplanung beraten

31.08.2001 - (idw) Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW

Düsseldorf/Wuppertal, 31. August 2001. Die Bergische Universität Wuppertal wird sich bei ihrer Entwicklungsplanung den Rat eines international renommierten Fachmannes holen: Prof. Dr. Hans N. Weiler, emeritierter Professor für Pädagogik und Politikwissenschaft der Stanford University in Kalifornien ist gestern gemeinsam von NRW-Wissenschaftsministerin Gabriele Behler und dem Wuppertaler Rektor Prof. Dr. Volker Ronge als Mediator für die Bergische Universität berufen worden.

Prof. Weiler wird die Universität bei ihrer Entwicklungsplanung beraten und ihr sowie dem Wissenschaftsministerium Vorschläge für den weiteren Aus- und Umbau der Hochschule machen. Diese Entscheidung geht auf eine Anregung des wissenschaftlichen Expertenrates für die NRW-Hochschulen zurück, der in seinem Februar-Gutachten der Universität-Gesamthochschule Wuppertal eine externe Begleitung ihrer zukünftigen Schwerpunktplanung empfohlen hatte.

Als externer, von der Bergischen Universität und dem Wissenschaftsministerium gemeinsam beauftragter Mediator wird Prof. Weiler die Universität beraten und begleiten - mit dem Ziel, innerhalb eines Jahres eine Konzeption für die Entwicklungsperspektive der Hochschule zu erarbeiten. Für die Konkretisierung und Umsetzung dieser Perspektiven in Studienangebote und Forschungsschwerpunkte wird dann voraussichtlich ein weiteres Jahr erforderlich sein.

Prof. Weiler wurde 1934 in Krefeld geboren. Nach Studium und Promotion in der Politikwissenschaft war er seit 1965 Hochschullehrer an der renommierten Stanford University (Professor of Education and Political Science). In den Jahren 1993 bis 1999 war Prof. Weiler Rektor der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder, die er sehr erfolgreich geleitet und ausgebaut hat. In jüngster Zeit war er der Vorsitzende der Sächsischen Hochschulentwicklungskommission, deren Abschlussbericht im März diesen Jahres vorgelegt wurde.

Prof. Weiler ist vielfältiger Weise für die Aufgabe der Mediation in Wuppertal qualifiziert:
- er hat als Politikwissenschaftler seit vielen Jahrzehnten zu Erziehungssystemen, Ausbildungsstrukturen und Hochschulen gearbeitet;

- er hat als Rektor der Viadrina und als Vorsitzender der Sächsischen Hochschulentwicklungskommission umfangreiche Erfahrungen im Bereich von Hochschulmanagement und Hochschulplanung in Deutschland; und

- er kennt aus jahrzehntelanger Erfahrung auch das amerikanische Hochschulsystem.

Wissenschaftsministerin Gabriele Behler: "Ich bin froh, dass wir mit Prof. Weiler einen hervorragenden Kenner der internationalen Hochschulszene gewinnen konnten, der der Bergischen Universität Wuppertal sicher wichtige Hinweise geben wird, wie sie ihren Platz in der Hochschullandschaft Nordrhein-Westfalens behaupten und ausbauen kann."
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