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Eine Reise durch die Nacht der Wissenschaften an der Humboldt-Universität am 15. September

05.09.2001 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Weitere Highlights: Ausstellung, Performance und Kino

Die Humboldt-Universität zu Berlin ist mit mehr als 40 Exponaten an 13 Standorten - in Mitte, in Adlershof, in Wedding, Dahlem und in Buch - bei der ersten Langen Nacht der Wissenschaften am 15. September 2001 vertreten. Im Folgenden möchten wir Ihnen weitere Highlights aus unserem Programm vorstellen (siehe auch Presseinformationen 144 und 145):

· Ausstellung "Jüdische Heilpädagogik und Wohlfahrtspflege in Deutschland"

Prof. Dr. Sieglind Ellger-Rüttgardt begab sich gemeinsam mit einer Gruppe Studierender der Rehabilitationspädagogik auf eine mehrjährige Spurensuche zum Thema "Jüdische Heilpädagogik im Terror des Nationalsozialismus". So entstand neben dem Werk mit dem Titel "Verloren und Un-Vergessen. Jüdische Heilpädagogik in Deutschland" eine Ausstellung, die am 8. November 1996 erstmals eröffnet wurde und seither ihren Weg durch Deutschland und ins Ausland geht (z.B. Tel Aviv und Wien).
Die Ausstellung greift die weitgehend vergessenen Traditionen der deutschsprachigen jüdischen Heilpädagogik auf. Ausgangspunkt wurde das aussichtslos erscheinende Schicksal einer doppelten Ausgrenzung im Nationalsozialismus, nämlich 'Jude' und 'behindert' sein. Die historische Aufklärung über das Vergangene soll zugleich die Erkenntnis vermitteln, dass durch Zerstörung, Vertreibung und Vergessen dieses kulturellen Erbes die Heilpädagogik in Deutschland Verluste erlitten hat, die bis in die Gegenwart wirken.
Ort: Hauptgebäude der Humboldt-Universität, Foyer 1. Etage, Unter den Linden 6, 10099 Berlin

· Kulturen Zentralasiens

Zur Studienregion des Zentralasien-Seminars gehören Tibet, die Mongolei, die südlichen GUS-Republiken Turkmenistan, Usbekistan, Kasachstan, Kyrgystan und Tadschikistan sowie Afghanistan und Sinkiang. In dieser Nacht sollen via Video, Musik, Dias und einem interaktiven Programm am PC Themen vorgestellt werden, wie "Die mongolische Pferdekopfgeige - Entstehungssage und musikalische Praxis", "Tibetische Sakralmusik", "Multikulti-Musik zwischen Samarkand, Duschanbe und Kabul" oder "Zirkus zwischen Asien und Europa".
Dazu läuft ein Aktionsprogramm "Küche entlang der Seidenstraße" mit theoretischen Erläuterungen, praktischen Übungen und Verzehr. Das Gesangs- und Instrumentalensemble "Chiltan" (Studierende des Zentralasien-Seminars und deren Freunde) wird Musikeinlagen darbieten, mit Erklärungen zu Musik, Texten und Aufführungspraxis.
Ort: Raum 2103 im Hauptgebäude der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6, Berlin-Mitte
Ablauf: 18 Uhr, 20.30 Uhr, 23 Uhr, jeweils Beginn der Präsentation

· Kino: Humboldt-Universität

Gezeigt werden nonstop Beiträge aus Film und Fernsehen über die Entwicklung der heutigen Humboldt-Universität seit Beginn der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Dabei werden sowohl wissenschaftliche Ergebnisse beleuchtet als auch aktuellpolitische Beiträge und uniinterne Filmproduktionen vorgeführt.
Ort: Kinosaal, Hauptgebäude, Unter den Linden 6, Berlin-Mitte
Ablauf: Thematische Blöcke beginnen alle zwei Stunden (Geschichten aus der Humboldt-Universität, Studentenfilme, Humboldt-Universität zu DDR-Zeiten)

Infos und Bildmaterial: HU-Pressestelle, Tel. 2093 2946
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