Podiumsdiskussion: Stammzellforschung und die Folgen10.09.2001 - (idw) Ruhr-Universität Bochum
Die Diskussion um die Stammzellforschung sachlich zu führen ist das Ziel der öffentlichen Podiumsdiskussion über therapeutische Chancen und ethische Bedenken der Stammzellforschung am Dienstag, 11. September 2001 (18.30 Uhr, Audimax Ebene 02 Raum 6) im Rahmen der GBM-Herbsttagung.
Bochum, 10.09.2001 Nr. 259 Stammzellforschung und die Folgen Experten für sachliche Auseinandersetzung Öffentliche Podiumsdiskussion Die Debatte um medizinische Chancen und ethische Bedenken der Forschung an embryonalen oder erwachsenen Stammzellen schlägt in der Öffentlichkeit hohe Wellen: Horrorvisionen von Kreuzungen aus Tier und Mensch stehen der Hoffnung vieler Kranker auf Heilung ihrer Leiden gegenüber. Die Diskussion um die Stammzellforschung sachlich zu führen ist das Ziel der öffentlichen Podiumsdiskussion am Dienstag, 11. September 2001 (18.30 Uhr, Audimax Ebene 02 Raum 6) im Rahmen der GBM-Herbsttagung. Experten verschiedener Fachrichtungen beleuchten das Thema aus juristischer, ethischer und medizinischer Sicht. Nationale Gesetze für internationale ForschungWie auch immer die Empfehlungen des Bundestages und der unterschiedlichen Fachgremien ausfallen werden - es bleibt die Frage, in wieweit nationale Gesetzgebungen hier wirksam sein können, wenn die Stammzellforschung im Ausland legalisiert ist. Helfen nationale Gesetzte und Vorschriften den möglichen "Missbrauch" zu unterbinden? Dürfen Embryonen für die Zwecke anderer Menschen verbraucht werden? Warum wird die Stammzellforschung von manchen Biowissenschaftlern so vehement gefordert? Was sind die in absehbarer Zeit realisierbaren Therapie- bzw. Anwendungsmöglichkeiten? Das Podium zu diesen Fragen wird prominent besetzt sein: Es diskutieren u.a. Prof. Dr. Peter Wernet, der die adulten Stammzellen lieferte, die einem Düsseldorfer Infarktpatienten transplantiert wurden, und Prof. Dr. Jürgen Henscheler, der sowohl mit tierischen adulten wie auch mit tierischen embryonalen Stammzellen experimentiert. Programm 16.30 Uhr - 18.30 Uhr: Kurzvorträge (öffentlich) 16.45 Uhr - 17.05 Uhr: Prof. Dr. Peter Wernet (Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) 17.05 Uhr - 17.25 Uhr: Prof. Dr. Jürgen Henscheler (Institut für Physiologie, Universität Köln) 17.25 Uhr - 17.45 Uhr: Prof. Dr. Christofer Frey (Evangelisch-Theologische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum) 17.45 Uhr - 18.05 Uhr: Prof. Dr. Irmgard. Nippert (Humangenetik, Westfälische Wilhems-Universität, Münster) 18.05 Uhr - 18.25 Uhr: Prof. Dr. Reinhard Merkel (Rechtswissenschaften, Universität Hamburg) 18.30 Uhr: Beginn der Podiumsdiskussion
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