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Schönberg in Saarbrücken - Zum 50.Todestag von Arnold Schönberg (1874 - 1951)

20.09.2001 - (idw) Universität des Saarlandes

Gemeinsame Pressemitteilung des NETZWERK MUSIK SAAR e.V. und der Universität des Saarlandes

2001 jährt sich der Todestag von Arnold Schönberg zum 50. Mal. Aus diesem Anlass widmet sich NETZWERK MUSIK SAAR in diesem Jahr ganz dem Schaffen des großen Wegbereiters der Moderne.

Im Zeichen Schönbergs stehen die diesjährigen Tage für Interpretation und Aufführungspraxis vom 8. bis 13. Oktober 2001, die von einem musikwissenschaftlichen Symposion (9. bis 11.Oktober 2001) begleitet werden. Zu diesen Veranstaltungen werden renommierte Musiker und Dozenten erwartet, die das Werk Schönbergs aus spielpraktischer und musiktheoretischer Sicht beleuchten werden.
Zur Schönberg-Reihe von NETZWERK MUSIK SAAR zählt auch die Dreier-Inszenierung des Saarländischen Staatstheaters "Glückliche Hand", "Lieder eines fahrenden Gesellen" und "Erwartung", die am 14. Oktober 2001 Premiere hat. Hinzu kommen verschiedene Konzerte des Saarländischen Rundfunks mit repräsentativen Werken Schönbergs. Visuell abgerundet wird die Projektreihe durch eine Dauer-Ausstellung zu Schönbergs Leben und Schaffen in der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater, die am 12.10.2001, 18.00 Uhr, von Schönbergs Tochter Nuria Schönberg-Nono eröffnet wird.

Tage für Interpretation und Aufführungspraxis, 8. bis 13. Oktober 2001 (HMT)
(Veranstalter: Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater )
Eine Besonderheit der "Tage für Interpretation und Aufführungspraxis" in diesem Jahr: Zu Gast wird Nuria Schönberg-Nono, die Tochter Arnold Schönbergs, sein, um in Vorträgen und in Interviews über ihren Vater persönlich Auskunft zu erteilen und die vom Arnold Schönberg Center (Wien) als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellte multimediale Ausstellung "ARNOLD SCHÖNBERG 1874-1951" an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater zu eröffnen. Selbstverständlich werden auch in diesem Jahr zahlreiche renommierte Künstler ihr Können und Wissen in Einzelunterricht und öffentlichen Workshops einbringen. Last not least wird für die beste Interpretation eines Werkes von Arnold Schönberg ein Preis (in Höhe von DM 1000) ausgeschrieben und ein weiterer Preis (in gleicher Höhe) für die beste Interpretation eines Werkes aus der Literatur des 18. oder 19. Jahrhunderts. Künstlerische Höhepunkte der Interpretationstage sind die Konzert-Auftritte des Pellegrini-Quartetts am 8. 10.2001, 19.00 Uhr, und des Buchberger-Quartetts am 10.10.2001, 19.00 Uhr. Eine Podiums-Veranstaltung des Saarländischen Rundfunks am 11.10.2001, 20.00 Uhr, zeigt, innerhalb eines künstlerischen Rahmenprogramms, Nuria Schönberg-Nono im Gespräch mit Stefan Litwin.
Info: Thomas Wolter (0681-9673129), t.wolter@hfm.saarland.de


Symposion Arnold Schönberg, 9. bis 11. Oktober 2001 (HMT)
(Veranstalter: Musikwissenschaftliches Institut der Universität des Saarlandes)
Schönbergs Wirkung auf seine Zeitgenossen und seine Nachwirkung bis in die Jetzt-Zeit stehen im Mittelpunkt des Symposions. Behandelt werden sollen u.a. auch die 5 Orchesterstücke op. 16, Schönbergs Bearbeitung von Mahlers Liedern eines fahrenden Gesellen, Straubs Schönberg-Verfilmungen, Schönberg in der Weimarer Republik sowie Schönberg und Thomas Mann. Referieren werden renommierte Schönberg-Spezialisten aus der gesamten Bundesrepu-blik: Markus Bandur, Rainer Boestfleisch, Wolf Frobenius, Franziska Gorgs, Stefan Litwin, Heinz-Klaus Metzger, Rainer Riehn, Volker Scherlies, Rainer Schmusch, Giselher Schubert, Klaus Velten und Andreas Wagner.
Info: Dr. Andreas Wagner (0681- 3023718), anma@stud.uni-sb.de

Die glückliche Hand /Lieder eines fahrenden Gesellen/ Erwartung, Premiere: 14.10.2001
(Veranstalter: Saarländisches Staatstheater)
Drei Einzelwerke verbindet das Saarländische Staatstheater zu einer Hommage à Schönberg: Für seine erste Oper (1909) "Erwartung" kommt Ks. Dame Gwyneth Jones nach Saarbrücken, die dieses Werk erstmalig szenisch interpretiert. In Schönbergs expressionistisch-experimentellem Musiktheater "Die Glückliche Hand" wirken mit Patrick Simper (Bariton) sowie Gaetano Franzese und Nina Burri (Mime/Tänzerin) und ein Solisten-Ensemble. Guido Baehr (Bariton) singt in der szenischen Ausdeutung der "Lieder eines Fahrenden Gesellen", in denen sich der Bearbeiter Schönberg als verantwortungsvoller Erbe Gustav Mahlers erweist. Marcus R. Bosch leitet das Saarländische Staatsorchester, Regie führt Operndirektor Matthias Kaiser (Bühne: Walther Jahrrreiss, Kostüme: Angela C. Schuett).

Info: Susanne Lemke (0681) 3092-223 oder per E-Mail unter lemkes@theater-saarbruecken.de)


NETZWERK MUSIK SAAR ist eine gemeinschaftliche Initiative der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater, des Saarländischen Rundfunks, des Saarländischen Staatstheaters und der Fachrichtung Musikwissenschaft der Universität des Saarlandes.

Thomas Wolter
Hochschule des Saarlandes
für Musik und Theater
Bismarckstr. 1, 66111 Saarbrücken
Tel.: (0681) 96731-29, Fax: (0681) 96731-30
www.hmt.uni-sb.de/nms
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