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Frühlingsgefühle für Europa im Herbst

18.10.2002 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

Mitten im Herbst hält der "Frühling für Europa" in Münster Einzug. Am 21. Oktober besteht Gelegenheit, sich über das sechste Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union zu informieren. Organisiert von der "Safir"-Antragsberatung für Drittmittelvorhaben der Universität Münster, der EU-Forschungsförderung der Fachhochschule Münster und in Kooperation mit" bioanalytik-münster e.V." stehen an diesem Tag ausgewiesene Experten zur Verfügung, um alle Fragen rund um das knapp 17 Milliarden Euro schwere Programm zu klären.

Insgesamt sieben thematische Prioritäten hat die EU definiert: Biowissenschaften, Genomik und Biotechnologie im Dienste der Gesundheit, Technologien für die Informationsgesellschaft, Nanotechnologien und -wissenschaften, wissensbasierte multifunktionale Werkstoffe und neue Produktionsverfahren und -anlagen, Luft- und Raumfahrt, Lebensmittelqualität und -sicherheit, Nachhaltige Entwicklung, globale Veränderungen und Ökosysteme und Bürger und Staat in der Wissensgesellschaft.

Auch wenn auf den ersten Blick Naturwissenschaften und Medizin besonders gefördert werden, so finden sich doch in fast allen Bereichen auch Möglichkeiten für Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, am europäischen Fördertopf teilzuhaben, betont Susanne Hefti, Leiterin von SAFIR. Mit detaillierten Arbeitsprogrammen rechnen sie und Dr. Ingo Ulpts von der Fachhochschule Münster frühestens im Dezember. Erst dann könne auch abgeschätzt werden, wie hoch der Aufwand für Anträge sein werde. Hefti und Ulpts hoffen aber, dass das Antragverfahren gegenüber früher deutlich erleichtert wird.

"Frühling für Europa" ist zugleich die zentrale Veranstaltung in Nordrhein-Westfalen für den Bereich der Lebenswissenschaften. Die ausgezeichnete Resonanz in Hochschulen, Max-Planck-Instituten sowie Unternehmen aus ganz Deutschland verspricht den Kooperationswilligen interessante neue Kontakte. Die Veranstaltung vermittelt den angemeldeten Teilnehmern einen optimalen Überblick über das neue Forschungsrahmenprogramm und bietet Gelegenheit, eigene Forschungsvorhaben mit den nationalen Expertinnen und Experten zu besprechen.
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