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Ein Pilotprojekt zur Internationalisierung: Neuer Service für Gaststudenten

28.09.2001 - (idw) Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Im Wintersemester startet ein neuer Service des Akademischen Auslandsamts der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg:

14 "Buddies" (aus dem Amerikanischen für studentische Freunde/Ansprechpartner) kümmern sich um ihre 28 Kommilitonen aus acht europäischen Ländern. Die meisten kommen aus Frankreich (9) oder Finnland (8), um in Hamburg ein oder zwei Semester beispielsweise Informatik, Elektrotechnik, Fahrzeugbau, Architektur oder Wirtschaft zu studieren oder ihr Praktikum in einer Firma zu machen.

"Buddy" Sascha Purkert (27) betreut drei Kommilitonen von der französischen Partnerhochschule Ecole d'Architecture de Nantes. Der Hamburger Architekturstudent hat selbst ein Semester in Nantes studiert. Damals konnte er kaum Französisch. Das "sehr verschulte" Studiensystem war ihm fremd. Was sich hinter den wohl klingenden Lehrveranstaltungstiteln verbarg, war für ihn "schwer zu durchschauen". Eine Bude fand er nur "durch Zufall". "Diese Erfahrungen waren für mich ausschlaggebend, um als Buddy tätig zu werden", sagt Sascha Purkert. Per Handy ist er als Ansprechpartner für seine ausländischen Kommilitonen immer erreichbar.

Buddies nehmen die Gaststudenten am Bahnhof oder Flughafen in Empfang. Sie begleiten sie zum Wohnheim, zum Einwohnermeldeamt und zur Bank. Sie machen sie mit ihrem Gast-Fachbereich bekannt. Gemeinsam mit dem International Students' Club organisieren sie Treffen und Veranstaltungen zum gegenseitigen Kennenlernen und Informationsaustausch. Die Buddies arbeiten ehrenamtlich.

Das Buddy-System ist Bestandteil des Internationalisierungsprozesses an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Ziel ist es, die Zahl der Ausländer, die hier vorübergehend studieren, in den nächsten Jahren zu vergrößern und sie auch zu fördern. Sollte sich dieses Pilotprojekt bewähren, werden Elemente dieser "Rundumbetreuung" Eingang in das Serviceangebot für alle ausländischen Studierenden finden.

Für Rückfragen: Pressestelle, Marion Hintloglou,
Tel. +49(4O) 428 63-3589, Fax 428 63 43 87.
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