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FH Lausitz: Immatrikulationsfeier in neuem Hörsaalgebäude

01.10.2001 - (idw) Fachhochschule Lausitz

Die Immatrikulationsfeier für die Studienanfänger der Fachhochschule Lausitz war am Montag, dem 01. Oktober 2001, verbunden mit einem weiteren bedeutsamen Ereignis - der Eröffnung des neuen Zentralen Hörsaalgebäudes auf dem Campus in Senftenberg.

Nach etwa zweijähriger Bauzeit übergab der Leiter des Landesbauamtes, Ulrich Morawitz, den Schlüssel für das Bauwerk an die Ministerin für Finanzen des Landes Brandenburg, Dagmar Ziegler, welche diesen über die Ministerin für Wissenschaft Forschung und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, an die Hausherrin, die Präsidentin der FHL, Brigitte Klotz, reichte.

Der eindrucksvolle Rundbau mit einer Hauptnutzfläche von 1295 Quadratmetern und einer gläsernen Kuppel beherbergt unter anderem einen mit neuester Medientechnik ausgestatteten Hörsaal mit 300 Plätzen, drei Hörsäle mit je 100 Plätzen, sieben Seminarräume und zwei Gruppenarbeitsräume, ein Labor für Medientechnik/ Mediensysteme und ein Sprachenlabor.
Mit der Konzentration dieser Nutzungsbereiche im Zentralen Hörsaalgebäude wird mit der Entwicklung eines Multimediazentrums begonnen. Damit kann neben der Verbesserung der Studienbedingungen auch ein effektiverer Einsatz materieller und personeller Ressourcen erfolgen.

Mit der Einrichtung des Medienlabors werden die Möglichkeiten der neuen Hörsäle genutzt, um die vorhandene Technik in die Laborausbildung einzubeziehen und um Teleteaching, Videokonferenzen und anderes für alle Hochschulbereiche durchführen zu können. Anlässlich der Wissenschaftstage der Hochschule, die vom 5. bis zum 7. Dezember an den Studienorten Senftenberg und Cottbus stattfinden, soll das Gebäude den Namen des Erfinders des Computers, Konrad Zuse, erhalten.

Ausgangspunkt für den Neubau des Hörsaalgebäudes am Studienort Senftenberg war ein städtebaulicher Wettbewerb im Jahre 1993. Das Senftenberger Architekturbüro Joswig/ Kaluza hatte erfolgreich daran teilgenommen und schließlich den Zuschlag erhalten.
Im Jahre 1996 erfolgte die Vorplanung. Der Startschuss für die Errichtung des 13,5 Millionen Mark teuren Gebäudes fiel am 31. August 1999.

Die Präsidentin, Brigitte Klotz, lud die Gäste und Studienanfänger zur Immatriulationsfeier in das neue Gebäude ein, wo sie die Erstsemestler feierlich in der Kreis der Studierenden aufnahm. Auch die Ministerin, Prof. Johanna Wanka, der Landrat des Kreises Oberspreewald-Lausitz, Holger Bartsch, der Bürgermeister der Stadt Cottbus, Bernhard Neisener, der Bürgermeister der Stadt Senftenberg, Klaus-Jürgen Graßhoff, und der Präsident des Studierendenparlamentes, Thilo Sommerfeld, begrüßten die Anwesenden.

Die Anzahl der Studienanfänger an den Studienorten Senftenberg und Cottbus der Fachhochschule Lausitz liegt mit 673 in 15 Studiengängen um mehr als 40 höher als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Unter ihnen befinden sich 275 Frauen sowie 80 neue ausländische Studierende aus 14 Ländern, in der Mehrzahl aus China und Indien. Die deutschen Studienanfänger stammen überwiegend aus Brandenburg und Sachsen, aber auch aus Berlin, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Da Einschreibungen in den freien Studiengängen noch bis Ende Oktober möglich sind, ist davon auszugehen, dass die Gesamtzahl der Studienanfänger die 700 um einiges übersteigen wird. Somit studieren rund 2.900 junge Menschen an der Fachhochschule Lausitz.
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