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Aukse Balcytiene vermittelt Medien-Blick nach Litauen

05.10.2001 - (idw) Universität Dortmund

Sie ist Internet-Expertin und eine der jüngsten Professorinnen in Osteuropa: Aukse Balcytiene von der Vytautas Magnus Universität in Kaunas/Litauen. Im Wintersemester 2001/2002 wird die 35jährige als fünfte Erich-Brost-Stiftungsprofessorin am Institut für Journalistik der Universität Dortmund forschen und lehren.

Am Dortmunder Institut für Journalistik wird Aukse Balcytiene unter anderem ein Seminar zum Thema "Neues aus Europa: Litauen" anbieten, bei dem sie den Studierenden die politischen, kulturellen, gesellschaftlichen und historischen Besonderheiten ihres Heimatlandes nahe bringen will und gleichzeitig mit den Studierenden analysieren möchte, wie und was deutsche Printmedien über Litauen berichten." Es wird sicherlich eine große interkulturelle Lehr- und Lernerfahrung werden. Und ich freue mich darauf. Gemeinsam werden wir die Entwicklungen, die in den letzten Jahren in Litauen stattgefunden haben, diskutieren", so Aukse Balcytiene.

Zwei Jahre nach ihrer Promotion an der Joensuu Universität in Finnland wurde Aukse Balcytiene 1998 Professorin und Leiterin des Instituts für Journalistik an der Vytautas Magnus Universität. Sie spezialisierte sich auf neue Medien und beschäftigt sich wissenschaftlich in erster Linie mit Trends und Entwicklungen in Online-Medien sowie dem Zusammenhang zwischen kultureller Identität und den neuen Medien. Aukse Balcytiene ist nationale Korrespondentin der European Association for Research on Learning and Instruction, Mitglied im nationalen Vorstand der Foundation for Educational Change sowie Mitglied im nationalen Vorstand des Open Society Fund Litauen.

Der erste Erich-Brost-Stiftungsprofessor, Karol Jakubowicz aus Warschau, wurde im WS 1999/2000 berufen. Ihm folgten Els de Bens (Universität Gent), Mihai Coman (Universität Bukarest) und Paolo Mancini (Universität Perugia). Die bundesweit einmalige Stiftungsprofessur "Internationaler Journalismus unter Berücksichtigung Europas" wurde in Gedenken an den verstorbenen WAZ-Verleger Erich Brost im Oktober 1998 eingerichtet. Finanziert wird die Professur durch seine Erben, Anneliese Brost und Erich Schumann, die für die ersten fünf Jahre insgesamt 2,35 Millionen Mark zur Verfügung stellten. Danach übernimmt das Land NRW die Finanzierung.

Prof. Dr. Ulrich Pätzold, Hochschullehrer am Institut für Journalistik und Dekan der Fakultät Kulturwissenschaften, unterstützt dieses innovative Projekt: "Die Erich-Brost-Stiftungsprofessur profiliert diese Fakultät in besonderer Weise. Sie weitet nicht nur den Horizont für die journalistischen Leistungen unserer europäischen Nachbarn. Sie trägt vor allem auch Authentizität und Lebendigkeit in unsere Fakultät, ohne die Kultur nicht erfahrbar wäre. Darauf sind wir stolz, dafür sind wir dankbar. Die hervorragende Wissenschaftlerin Aukse Balcytiene ist uns herzlich willkommen."


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