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Symposium in Heidelberg: Neurale und nicht-neurale Stammzellen

18.10.2001 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Interdisziplinäres Zentrum für Neurowissenschaften (IZN) und Sonderforschungsbereich 488 der Universität Heidelberg veranstalten internationales Symposium "Neural and Non-Neural Stem Cells" am 26. und 27. Oktober 2001 (Kopfklinik Heidelberg, Im Neuenheimer Feld)

Der Sonderforschungsbereich 488 an der Universität Heidelberg veranstaltet in Verbindung mit dem Interdisziplinären Zentrum für Neurowissenschaften am 26. und 27. Oktober 2001 ein internationales Symposium über "Neurale und nicht-neurale Stammzellen". Das Symposium findet im Großen Hörsaal der Kopfklinik der Universität Heidelberg statt und beginnt am Freitag, 26. Oktober, um 17 Uhr.

Stammzellen sind Zellen mit der Fähigkeit zur lebenslangen Erneuerung, die sich zu hochspezialisierten Zellen, die unsere Organe bilden, differenzieren können. Stammzellen kommen sowohl in Embryonen als auch in vielen, vielleicht sogar allen Organen des Erwachsenen vor.

An die Erforschung der molekularen Grundlagen der Stammzell-Teilung und -Differenzierung knüpft sich die Hoffnung, Stammzellen therapeutisch für den Ersatz defekter Organteile oder, in ferner Zukunft, vielleicht sogar ganzer Organe nutzen zu können. Zu denken ist unter anderem an Stammzelltransplante in das Gehirn von Parkinson-, Alzheimer- und Hirninfarkt-Patienten oder in die Herzmuskelwand von Patienten nach einem Herzinfarkt.

Die Erforschung und der therapeutische Einsatz von humanen embryonalen Stammzellen werden in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Aus der Sicht vieler Forscher und Ärzte sollte das Arbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen streng geregelt, jedoch auch in Deutschland wie in Großbritannien oder den USA nicht grundsätzlich verboten werden. Zahlreiche Forscher aus aller Welt, darunter auch die prominentesten deutschen Stammzellforscher, werden einen Überblick über den aktuellen Stand des Wissens über Stammzellen geben, sicher aber auch über Perspektiven dieser Forschung sprechen.

Das Programm sowie weitere Informationen zum Symposium können unter http://www.sfb488.uni-hd.de abgerufen werden, Anmeldungen sind online oder per e-mail unter sfb488@uni-hd.de möglich.

Rückfragen bitte an:
Prof. Dr. Klaus Unsicker, Ute Volbehr
Interdisziplinäres Zentrum für Neurowissenschaften/SFB 488
Tel. 06221 548228, Fax 545604

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
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