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"Vorreiter eines modernen naturwissenschaftlichen Ansatzes für ein vernetztes Forschen und Denken"

23.10.2002 - (idw) Universität Bayreuth

Verdienstkreuz 1. Klasse für Bayreuther Experiemtalphysiker Professor Dr. Dietrich Haarer. Zehetmair: Zusammenarbeit universitärer Forschung mit Anwendern und Industrie verstärkt


Nun mit Verdienstkreuz 1. Klasse: Professor Dr. Dietrich Haarer (Mitte) mit Ehefrau und Minister Hans Zehetmair. Bayreuth (UBT). Als "Vorreiter eines modernen naturwissenschaftlichen Ansatzes für ein vernetztes Forschen und Denken" ist gestern in München der Bayreuther Experimentalphysiker Professor Dr. Dietrich von Bayerns Wissenschaftsminister Hans Zehetmair mit dem vom Bundespräsidenten verliehenen Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.

"Sie stärken seit vielen Jahren sachkundig und engagiert die Positionen Deutschlands als Standort von Hoch- und Schlüsseltechnologie", sagte der Minister bei der Zeremonie. Neben wesentlichen Initiativen für die international anerkannte Entwicklung der Experimentalphysik an der Universität Bayreuth habe der Bayreuther Wissenschaftler die Zusammenarbeit universitärer Forschung mit Anwendern und Industrie verstärkt, die dem Forschungs- und Entwicklungsstandort Deutschland wesentliche Impulse vermitteln.

Professor Haarer habe in seinen fachübergreifenden wissenschaftlichen Ansätzen maßgeblich verschiedene Sonderforschungsbereiche initiiert und entscheidend mitgestaltet und um seine Vorstellung eines dem Wissenschafts- und Forschungsstandort Deutschland dienenden Technologietransfers umzusetzen, sich drei Jahre von der Universität Bayreuth beurlauben lassen und die Leitung der Physikforschung der Firma Bayer AG in Leverkusen übernommen. Hier sei es Ihm in kurzer Zeit gelungen, sagte der Minister weiter, Respekt und eine breite Reputation in der Forschungsanwendung zu erreichen. Nach diesem erfolgreichen Transfer von Forschungswissen aus der Universität in die Industrie profitiere nun die Universität Bayreuth von Professor Haarers Erfahrungen.

Seine "breiten und allseits anerkannten Erfahrungen" machen den Experimentalphysiker zu einem wichtigen Ratgeber in wissenschaftlichen Fragen in Deutschland. So waren er von 1989 bis 2001 ein geschätztes Mitglied im wissenschaftlich-technischen Beirat der Bayerischen Staatsregierung sowie in den Jahren 1990 und 1991 in einer vom Bundeswissenschaftsminister einberufenen Perspektivkommission für das Kernforschungszentrum Karlsruhe.

Obwohl Professor Haarer wegen seiner vielseitigen Verpflichtungen 1993 die Berufung in den Wissenschaftsrat abgelehnt habe, habe er sich für verschiedene Arbeitsgemeinschaften dieses Rates mit all seiner Kompetenz zur Verfügung gestellt. "Mit diesen Tätigkeiten ist eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie hoch geschätzt Ihr wissenschaftlicher Rat im Universitätsbereich, in der außeruniversitären Forschung sowie in der Forschungsanwendung ist. Sie haben sich mit herausragendem persönlichen Einsatz um das Wohl der Allgemeinheit und den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Deutschland in ganz besonderem Maße verdient gemacht", lobte der Bayerische Wissenschaftsminister.
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