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Third Russian-German Workshop on Synchrotron Radiation Research

15.11.2001 - (idw) Freie Universität Berlin

19. bis 20. November 2001 in Adlershof

Vom 19. bis 20. November treffen sich führende Synchrontronstrahlungsforscher aus Deutschland und Russland zu ihrem nunmehr dritten Workshop dieser Art in Berlin wird, der wie die beiden vorausgegangenen, von Prof. Dr. G. Kaindl/Freie Universität Berlin, Prof. Dr. W. Gudat/BESSY GmbH und Prof. Dr. V. Adamchuk/Staatliche Universität St. Petersburg, ausgerichtet wird. Der anderthalbtägige Workshop findet ab Montag, 9.00 Uhr bei BESSY in Berlin-Adlershof statt. Frühere Workshops, 1995 in Berlin und 1997 in St. Petersburg, dienten der Erarbeitung der wissenschaftlichen Basis für das damals auf Initiative der FU bei BESSY geplante Russisch-Deutschen Strahlrohr, das nunmehr in Anschluss an diesen Workshop am 20. November feierlich in Betrieb genommen wird.

Zum Workshop werden etwa 80 führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und Russland erwartet, die die neuesten Entwicklungen dieses für die Grundlagenwissenschaften, die Technologie und die molekularen Biowissenschaften gleichermassen höchst bedeutenden Forschungsgebietes diskutieren. Hierbei spielen künftige Forschungsmöglichkeiten am "Russian-German-Laboratory at BESSY" eine zentrale Rolle. Herzstück dieses Labors ist das "Russisch-Deutsche Strahlrohr", ein Monochromator, der aus dem vielfarbigen, intensiven Röntgenlichtspektrum der Synchrontronstrahlungsquelle BESSY II den für das jeweilige Experiment gewünschten spektralen Bereich mit möglichst geringer Spektralbreite ausblendet.

Finanziert wurde das ca. 1,5 Mio. DM teure Strahlrohr durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin, das Ministerium für Forschung und Technologie der Russischen Föderation und das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Mit dem Betrieb des "Russian-German Laboratory at BESSY" ist geplant, das Forschende und Studierende aller wissenschaftlichen Institutionen Russlands an dieser binationalen Einrichtungen experimentieren können. Dazu werden Forschungsteams mit interessanten Projektvorschlägen zu ca. dreiwöchigen Messaufenthalten bei BESSY eingeladen. Die Aufenthaltskosten in Berlin werden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung getragen, während die russische Seite für die Reisekosten aufkommt.

Ort und Zeit: BESSY GmbH, Einsteinstr. 14-15, BESSY-Auditorium, 10409 Berlin-Adlershof, 19.-20. November, ab 9.00 Uhr

Informationen: Prof. Dr. Günter Kaindl, Institut für Experimentalphysik, Arnimallee 14, 14195 Berlin, Tel.: 030/838-56149, -52977, Fax: 838-56560, E-Mail: kaindl@physik.fu-berlin.de
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