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In Memoriam Hugo Friedrich und Erich Köhler: Forschungspreis für Romanistische Literaturwissenschaft

09.11.2001 - (idw) Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Forschungspreis für Romanistische Literaturwissenschaft zu Ehren von Hugo Friedrich und Erich Köhler, den die Freiburger Albert-Ludwigs-Universität seit 1985 alle drei Jahre vergibt, geht in diesem Jahr an Professor Dr. Ottmar Ette vom Institut für Romanistik der Universität Potsdam. Der Preis ist mit 10.000 Mark dotiert und wird an hervorragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der romanistischen Literaturwissenschaft vergeben. Für die Verleihung des Preises steht der Universität eine Jury zur Verfügung, der die Freiburger Professoren der Romanistischen Literatur- und Sprachwissenschaft, je ein Literaturwissenschaftler von den Universität Basel, Straßburg und Mulhouse sowie der Vorsitzende des Romanisten-Verbandes angehören. Die

Preisverleihung

am Dienstag, den 20. November 2001, um 10.00 Uhr
im Haus "Zur Lieben Hand", Großer Saal, Löwenstraße 16,

wird der Rektor der Universität, Professor Dr. Dr. h.c. Wolfgang Jäger vornehmen. Im Anschluß hält Professor Ette einen Festvortrag über: "Der literarische Einfall und das notwendig Mögliche. Vier Klassiker der romanistischen Literatur".

Den Forschungspreis erhält Professor Ette für seine mittlerweile im Frankfurter Suhrkamp Verlag erschienene Habilitationsschrift über den großen französischen Intellektuellen Roland Barthes. Diese Studie ist die erste umfassende deutsche Monographie zu diesem französischen Denker. Deren großes Verdienst besteht darin, dass sie auf einer minutiösen Analyse des Gesamtwerks von Roland Barthes beruht, und zwar nicht nur seiner Bücher, sondern auch der zahlreichen kleineren Texte, die in der Presse, in Kulturzeitschriften, Ausstellungskatalogen verstreut sind. Dabei geht es Ette aber nicht nur um die Person Barthes, da in seiner Studie wie in einem Brennglas die spannenden intellektuellen Entwicklungen im Frankreich der 50er bis hin zu den 80er Jahren sichtbar gemacht werden.

Ich würde mich freuen, Sie zu diesen Terminen begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

Dr. Thomas Nesseler
Kommunikation und Presse
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