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Ein feines Werk

19.11.2001 - (idw) Fachhochschule Aalen

Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Reichert


Dekan Prof. Dr. Schmitt mit Prof. Dr. Reichert (vlnr). Seinen 65. Geburtstag feierte Prof. Dr. Manfred Reichert an der FH Aalen im weiten Kreise seines Fachbereichs. Der Professor für Feinwerktechnik, der 1972 an die FH Aalen berufen wurde, kam damals schon "in ein hervorragendes Team mit engagierten Kollegen." Der vorbildliche Teamgeist, an dem sich bis heute nichts geändert habe, gewährleistet seit knapp 30 Jahren eine außerordentlich gute Ausbildung in der Feinwerktechnik, "weil hier ja die Fachkräfte aus der Elektronik, Informatik und Mechanik fruchtbar zusammenarbeiten", gibt sich Prof. Reichert zufrieden, der wesentlich an der Softwareerstellung für Simulationen und Visualisierungen von Regelsystemen arbeitet.

Der vorbildliche Zusammenhalt im Bereich Feinwerktechnik ergebe sich aus der hohen Aktivität der Kollegen und Mitarbeiter. So stehen regelmäßige Exkursionen auf dem Programm der Feinwerktechniker, um Kontakte in die wirtschaftliche und industrielle Praxis herzustellen und zu pflegen. Für Prof. Reichert war besonders die Exkursion nach Jena zu Zeiss im Jahre 1990 von großem Interesse. "Da haben wir eine Firmenstruktur in dem Zustand angetroffen, wie sie unmittelbar aus früheren DDR-Zeiten hinterlassen wurden", erinnert sich der Jubilar.

Den Exkursionen stehen auch Gegenbesuche aus der Wirtschaft an der FH Aalen gegenüber. "Mit Info-Veranstaltungen machen wir nicht nur bei Industrie und Wirtschaft auf uns aufmerksam, sondern werben auch kräftig bei Schülern um den Ingenieurnachwuchs in der Feinwerktechnik", erläutert Prof. Reichert das Geheimnis des starken Zusammenhaltes der 'Feinwerktechnikerfamilie'.

Das kooperative Klima wirkt sich besonders günstig bei der Beschaffung von Großgeräten aus, wie beispielsweise beim Kauf einer CNC-Maschine oder einer rechnergesteuerten Koordinatenmessmaschine von Zeiss. "Das ist natürlich nur möglich, wenn der Rest des Teams einverstanden ist und sich bereit erklärt, mitzuziehen", so Prof. Reichert. Dass aus einer derartigen Kooperation auch zahlreiche Früchte für die industrienahe Forschung erwachsen, erklärt sich fast von selbst.

Natürlich tragen auch die Studierenden der Feinwerktechnik wesentlich zum Zustandekommen dieses Klimas bei. Als ihr Studiengang im Wintersemester 1996/97 den FH-weit ersten Lehrbericht erstellte, enthielt dieser auch eine Evaluation der lehrenden Professoren durch die Studierenden. "Mit sehr dankbarem Ergebnis", erinnert sich Prof. Reichert. Doch auch außerhalb des Studienalltags sind die Kontakte zwischen Professoren und Studierenden eng. Eigens zur Überbrückung der beruflichen Distanz wurden ja die allseits beliebten Fachbereichsfeten eingeführt. Und ein bisschen etwas von dieser kollegialen und festlichen Atmosphäre kommt bereits bei Sekt und Butterbrezeln im Arbeitszimmer des Professors rüber.
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