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Perspektiven von Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Gießen

20.11.2001 - (idw) Justus-Liebig-Universität Gießen

Symposium am 26. November 2001 um 10 Uhr im Gästehaus der Universität - Pressegespräch um 15.15 Uhr

Ein öffentliches Symposium zum Thema "Perspektiven von Frauen- und Geschlechterforschung an der JLU Gießen" findet am Montag, den 26. November 2001, im Gästehaus der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen statt. Dazu und zu einem anschließenden Pressegespräch (um 15.15 Uhr) sind Sie recht herzlich eingeladen.

Termin des Symposiums: Montag, 26. November 2001, 10 bis 15 Uhr
Pressegespräch: 15.15 Uhr
Ort: Alexander-von-Humboldt-Haus, Gästehaus der Justus-Liebig-Universität, Rathenaustr. 24 A, 35394 Gießen, Konferenzraum

Thema des Symposiums ist die Zukunft einer interdisziplinären wissenschaftlichen Einrichtung zur Frauen- und Geschlechterforschung an der JLU. Eingeladen sind interessierte Frauen und Männer aus der Justus-Liebig-Universität, aus der Stadt Gießen und aus bereits bestehenden oder in Gründung befindlichen hessischen Zentren zur Frauen- und Geschlechterforschung.

Das Symposium basiert auf Arbeiten im Rahmen eines Forschungsprojektes, das von Dr. Karin Jurczyk unter der Leitung von Prof. Dr. Barbara Holland-Cunz, Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Frauenforschung, seit Februar 2001 durchgeführt wird. Dr. Karin Jurczyk wird in ihrem Vortrag "Interesse, ja aber...." Ergebnisse aus ihrer empirischen Untersuchung vorstellen, die zentraler Teil einer vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten Vorstudie ist. Finanziert wird diese aus dem Hessischen Hochschul- und Wissenschaftsprogramm (HWP) mit dem Ziel der Bildung und der Unterstützung von Frauenforschungszentren an hessischen Universitäten und Fachhochschulen. In ihrem Vortrag berichtet Dr. Karin Jurczyk von einer Befragung aller regulär beschäftigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der JLU im Sommer 2001 und nimmt Stellung zu folgenden Themen:
· Welche Chancen geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der JLU einer Einrichtung zur Frauen- und Geschlechterforschung an ihrer eigenen Universität?
· Wer will eine solche Einrichtung, wer lehnt sie ab und warum? Wie setzen sich die Gruppen von Befürwortern und Ablehnern nach Geschlecht und beruflichem Status zusammen?
· Welches Profil kann eine solche Einrichtung haben?
· Kann hier eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Natur- und Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften Gestalt annehmen?
· Wie lauten kritische Argumente gegen Frauen- und Geschlechterforschung und ihre Institutionalisierung?

In einem anschließenden Roundtablegespräch über Wege und Fallstricke universitärer Einrichtungen zu Frauen- und Geschlechterforschung werden diese Fragen mit bundesdeutschen Expertinnen diskutiert, die Erfahrungen aus ganz unterschiedlichen Einrichtungen zur Frauen- und Geschlechterforschung mitbringen. Dies sind Prof. Dr. Doris Janshen vom Essener Kolleg für Geschlechterforschung (Universität Gesamthochschule Essen), Dr. Heike Kahlert von der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik, Prof. Dr. Mechtild Oechsle vom Interdisziplinären Frauenforschungs-Zentrum (Universität Bielefeld) sowie Hochschuldozentin Dr. Gabriele Sturm vom Interdisziplinären Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung an der Universität Marburg. Moderiert wird das Roundtablegespräch von Prof. Dr. Barbara Holland-Cunz (JLU Gießen).

In einem Ausblick fasst Dr. Alida Bremer von der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Frauenforschung der Universität Gießen offene Fragen und nächste Schritte des Vorhabens zusammen. Die Perspektiven der zukünftigen Arbeit beziehen sich v.a. auf mögliche Formen und Aufgabenfelder einer Einrichtung, auf Themenschwerpunkte sowie auf die Erweiterung von Kooperationsbeziehungen innerhalb und außerhalb der Justus-Liebig-Universität.

Kontakt:

Dr. Karin Jurczyk

Projekt "Frauen- und Geschlechterforschung an der JLU"
Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Frauenforschung
Tel.: 0641/99-23140
e-mail: iag-frauen@sowi.uni-giessen.de
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