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Osteuropa studieren

20.11.2001 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Mit einem Potpourri aus Multimedia, Vorträgen, Probeunterricht und Filmen laden das Lotman-Institut für russische und sowjetische Kultur der RUB und das Seminar für Slavistik zu einem Tag der offenen Tür ein.

Bochum, 20.11.2001
Nr. 352


Osteuropa studieren
Lotman-Institut und Seminar für Slavistik: Tag der offenen Tür
Musik, Probeunterricht, Filme und virtuelles Plakatmuseum


Mit einem Potpourri aus Multimedia, Vorträgen, Probeunterricht und Filmen laden das Lotman-Institut für russische und sowjetische Kultur der RUB (LIRSK) und das Seminar für Slavistik zu einem Tag der offenen Tür ein (27. November, 10.00 - 17.00 Uhr, Foyer der Universitätsbibliothek, Gebäude UB). Gemeinsam mit der UB und der Fachschaft Slavistik zeigen die Veranstalter das breite Spektrum osteuropäischer Kultur und Kulturstudien. Musikalische Impressionen aus Osteuropa runden die Veranstaltung ab. Die Öffentlichkeit und die Medien sind herzlich willkommen.

Osteuropa wird immer wichtiger

Nach dem Auftritt des russischen Präsidenten Vladimir Putin im Deutschen Bundestag hat sich Grundlegendes in der öffentlichen Meinung Deutschlands gewandelt: Russland ist als politischer Partner und größter Kulturraum Osteuropas wieder stärker ins Blickfeld der Medien getreten. Aber auch bei unseren unmittelbaren östlichen Nachbarn zeichnen sich historische Veränderungen ab: In absehbarer Zukunft werden Staaten wie Polen, Tschechien und Ungarn Teil der Europäischen Union, weitere Länder bereiten sich darauf vor. Ihre Sprachen zu beherrschen und ihre Kultur zu kennen wird daher auch für junge Leute zunehmend relevant, da sich hier zahlreiche Berufs- und Tätigkeitsfelder eröffnen.

Berührungsängste abbauen

Slavische Sprachen haben den Ruf, schwierig zu sein. Das dies nicht so sein muss, werden Dozenten beim Tag der offenen Tür zeigen. Interessierte haben die Möglichkeit, an einem Probeunterricht in verschiedenen slavischen Sprachen teilzunehmen - um sich selbst davon zu überzeugen, dass es nicht schwer ist, diese Sprachen zu lernen. Berührungsängsten mit fremden Kulturräumen wollen die Veranstalter auf vielfältige Weise begegnen: Neben Kurzvorträgen zu einzelnen Themenschwerpunkten wie Literatur, Musik und Kunst bieten sie z. B. Ausstellungen zu wissenschaftlichen Expeditionen und Reisen sowie Diavorträge und Filme zu Ost- und Südosteuropa (Balkanraum), aber auch elektronische Informationen - etwa das russische literarische Internet, Kulturdatenbanken und Dokumentationsprojekte, russische und sowjetische Plakate in einem virtuellen Plakatmuseum.

Forschungsprofil in Bochum

Das LIRSK und das Seminar für Slavistik geben beim Tag der offenen Tür auch Einblick in die Studien- und Forschungsprofile der östlichen Sprach- und Kulturräume, die sie an der Ruhr-Universität Bochum bieten. Sie sprechen damit die breite Bevölkerung Bochums und der regionalen Umgebung an, zukünftige und eingeschriebene Studierenden sowie Lehrende.

Weitere Informationen

Dr. Klaus Waschik, LIRSK - Lotman-Institut für Russische und Sowjetische Kultur, GB 8/157, Tel. 0234/32-23368, Fax: 0234/32-14243, E-Mail: Klaus.Waschik@ruhr-uni-bochum.de,
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