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Deutlich mehr Studienanfänger an der Uni Würzburg

21.11.2001 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Fast sieben Prozent mehr junge Leute als im Vorjahr haben zum Wintersemester 2001/02 an der Universität Würzburg erstmals ein Studium aufgenommen: Insgesamt sind es hier 2.623 Anfänger, die sich zum allerersten Mal überhaupt an einer Hochschule eingeschrieben haben. Zwölf Monate zuvor waren es 2.397.

Insgesamt studieren in diesem Winter 17.720 Personen an der Uni Würzburg, rund zwei Prozent mehr als vor einem Jahr. Davon sind 8.790 Frauen und 7.930 Männer. Einen deutlichen Zuwachs gibt es bei den ausländischen Studierenden: Waren im vergangenen Wintersemester noch 1.192, so sind jetzt 1.440 Ausländer zu verzeichnen - eine Steigerung um gut 20 Prozent. Damit liegt der Anteil ausländischer Studierender in Würzburg nun bei 11,6 Prozent.

Zusätzlich zu den 2.623 Studierenden, die sich zum ersten Mal überhaupt an einer Hochschule eingeschrieben haben, gibt es an der Uni Würzburg in diesem Winter 927 weitere Studienanfänger. Dabei handelt es sich um Personen, die einen Studiengang zwar neu beginnen, die aber schon vorher an einer Hochschule eingeschrieben waren. Insgesamt ergibt sich so die Zahl von 3.550 Studierenden im ersten Fachsemester.

Die Veränderung der Anfängerzahlen fällt in den Fakultäten recht unterschiedlich aus. Den größten Zuwachs - in absoluten Zahlen - bekam mit 199 die Philosophische Fakultät II (Neuphilologien, Geschichte, Kunstgeschichte), bei der die Zahl der Studierenden im ersten Fachsemester von 575 auf 777 stieg (35 Prozent). Diese Steigerung ist insbesondere auf das vermehrte Interesse an Lehramtsstudiengängen zurückzuführen, insbesondere beim Lehramt für Hauptschulen (82 Prozent Steigerung) und Gymnasien (36 Prozent). Überdurchschnittlichen Zuwachs gab es auch in der Phil I und III, bei den Theologen und Geowissenschaftlern sowie in der Fakultät für Physik und Astronomie.

Mit 2.764 Studierenden ist die Philosophische Fakultät III (Philosophie, Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften) der größte Fachbereich der Uni Würzburg. Es folgt die Medizin mit 2.693, die Phil II mit 2.571, Juristen (1.856), Wirtschaftswissenschaftler (1.852) und Biologen (1.393). Die Theologen haben in diesem Winter 266 Studierende, die Phil I (Altertums- und Kulturwissenschaften) kommt auf 365, Chemie und Pharmazie auf 918, Geowissenschaften auf 419, Mathematik und Informatik auf 897 und Physik/Astronomie auf 726.

(Stand der in diesem Bericht verwendeten Zahlen: 19. November 2001)
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