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Über 17.000 Studierende an der Uni Stuttgart - Zuwachs in Ingenieur- und Naturwissenschaften

21.11.2001 - (idw) Universität Stuttgart

Ein Zuwachs um mehr als 1.000 "Köpfe" ist an der Uni Stuttgart zu verzeichnen: 17.049 Studierende sind bis jetzt für dieses Wintersemester (1) an der Universität Stuttgart eingeschrieben, darunter sind 5.359 Frauen und 4.142 Studierende aus dem Ausland. Der Anstieg geht vor allem auf die bereits seit etwa fünf Jahren kontinuierlich steigenden Ersteinschreiberzahlen und auf das zunehmende Interesse von ausländischen Studierenden zurück. 3.722 Ersteinschreiber sind es in diesem Jahr im Vergleich zu 2.989 im Wintersemester 2000/2001 oder 2.432 im Wintersemester 1997/98. Unter den Ersteinschreibern sind 1.265 junge Leute aus dem Ausland; im Wintersemester 1997/98 lag diese Zahl bei 679. Die Zahl der Neueinschreiber liegt in diesem Jahr bei 528. Erheblich zugelegt im Interesse der Anfänger haben die Natur- und Ingenieurwissenschaften. Dies gilt erfreulicherweise ebenfalls für den Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik, was während des Einschreibverfahrens noch nicht erkennbar war (siehe dazu unsere Pressemitteilung Nr. 86/2001 vom 16.10.2001). Ebenfalls zugenommen haben Lehramtsstudiengänge in Geisteswissenschaften. Rege nachgefragt sind die internationalen Masterstudiengänge.

Ingenierstudiengänge
Im Studiengang Maschinenwesen haben sich 242 Anfänger eingeschrieben (Vorjahr 217). Dieser Aufwärtstrend ist ebenso zu verzeichnen in Fahrzeug- und Motorentechnik mit 212 Anfängern (Vorjahr 129), Technologiemanagement 118 (Vorjahr 53), Automatisierungstechnik in der Produktion 34 (Vorjahr 13), Energie- und Anlagentechnik 13 (Vorjahr 8), Verfahrenstechnik 37 (Vorjahr 37) und Technische Kybernetik 77 (Vorjahr 57). Einen deutlichen Zuwachs verzeichnet auch die Elektrotechnik und Informationstechnik mit 189 Anfängern (Vorjahr 166). 80 junge Leute starten mit dem Studium der Umweltschutztechnik (Vorjahr 54). Ungebrochen ist das Interesse für Luft- und Raumfahrttechnik mit 291 Anfängern (Vorjahr 294). Ausgewirkt hat sich der Numerus clausus für Informatik mit 188 Anfängern (Vorjahr 337) und für Softwaretechnik mit 77 Anfängern (Vorjahr 84). In Architektur haben sich 239 junge Leute eingeschrieben (Vorjahr 214); nachgelassen hat dagegen das Interesse für Bauingenieurwesen mit 81 Newcomern (Vorjahr 104).

Naturwissenschaften
Auch das jahrelange Werben um Nachwuchs für die Naturwissenschaften scheint nun zu greifen. Einen deutlichen Aufwärtstrend gibt es im Studiengang Technische Biologie mit seiner "Brückenfunktion" zwischen Technik und Naturwissenschaften mit 91 Anfängern (Vorjahr 62). In den Diplomstudiengängen haben sich in Mathematik 62 Anfänger (Vorjahr 44), Chemie 90 (Vorjahr 57) und Physik 101 (Vorjahr 78) eingeschrieben; in den Lehramtsstudiengängen sind es in Mathematik 46 (Vorjahr 28), Chemie 14 (5) und Physik 14 (10).

Geistes- und Sozialwissenschaften
Deutlich angezogen hat das Interesse für die geisteswissenschaftlichen Lehramtsstudiengänge: Deutsch 93 (Vorjahr 41), Englisch 109 (Vorjahr 45), Französisch 36 (Vorjahr 14), Geographie 45 (Vorjahr 26) und Geschichte 50 (Vor-jahr 19). Einen echten "Run" gab es nach der Aufhebung des Numerus Clausus auf den Studiengang Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre mit 368 Anfängern (Vorjahr 151).

Im neuen Diplomstudiengang Immobilientechnik und Immobilienwirtschaft haben sich 38 Studierende eingeschrieben. Von den neuen Bachelorstudiengängen ist Wirtschaftsinformatik der Renner mit 44 Anfängern.

An den internationalen Masterstudiengängen ist das Interesse groß: 40 Newcomer haben sich bis jetzt eingeschrieben für WAREM (Water Resources Engineering and Management), 71 (2) für INFOTECH (Information Technology), 28 für COMMAS (Computational Mechanics of Materials and Structures) sowie 15 für Physics (Vorjahr 9).

(1) Die Zahlen (Stand: 20.11.01) können sich noch geringfügig verändern.

(2) Einschließlich des "Vorsemesters" im Sommersemester 2001
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