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Wissenschaftliches Festkolloquium bei Senckenberg

22.11.2001 - (idw) Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg

"Klar und wahr"

Hermann von Meyer - engagierter Bürger und herausragende Forscherpersönlichkeit
"... von vorzüglicher Allgemeinbildung, von großem handwerklichen und zeichnerischen Geschick und getreu seinem Wahlspruch "klar und wahr" von gerader, vornehmer Gesinnung."

Von 1838 bis 43 war H. v. Meyer Sektionär der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft und wurde 1851/52 Erster Direktor der Gesellschaft. In 67 Lebensjahren ist durch seine Arbeit ein beträchtlicher literarischer Nachlass mit mehreren Tausend Zeichnungen entstanden.

Der Geburtstag des bemerkenswerten Sohnes der Stadt Frankfurt am Main, der auch ein "Senckenberger" war, jährt sich zum 200. Mal. Ein guter Grund, sich der wissenschaftlichen Tradition Senckenbergs im Rahmen eines Symposiums zu erinnern.

In einer Sonderausstellung wird auf die Persönlichkeit H.v.Meyers als bedeutender deutscher Wirbeltierpaläontologen eingegangen und wesentliche wissenschaftliche Belege seiner weitgespannten Forschungen vorgestellt. Darunter der komplette Schädel des größten Amphibs, das je gelebt hat sowie fossile Knochen des ältesten Dinosauriers. (beides ca. 220 Mill. Jahre alt)

Das wissenschaftliche Festkolloquium findet am 23. November 2001, ab 10 Uhr im Festsaal des Senckenberg-Museums statt.

Vortragsprogramm:

10:00 Uhr: Begrüßung und Eröffnung

10:30 Uhr: CHRISTINE HERTLER, "Entwicklung als schöpferische Tätigkeit in der Natur"

11:00 Uhr: PETER WELLNHOFER, "H.v. Meyer und der Solnhofener Urvogel (Archaeopterix lithographica)"

11:30 Uhr: RAINER R. SCHOCH, "H.v. Meyers Beitrag zum Verständnis der Labyrinthodonten"

12:00 Uhr: RUPERT WILD, "H.v. Meyer als Erforscher der fossilen Reptilien"

Mittagspause

14:00 Uhr: ERLEND MARTINI, "H.v. Meyer, E.C. Hassencamp und die Fossillagerstätte Sieblos"

14:30 Uhr: THOMAS MÖRS, "Von Riesenfröschen und kranken Krokodilen - H.v. Meyer und die Fossillagerstätte Rott"

15:00 Uhr: PETER SCHÄFER, "Sedimentationsgeschichte, Untergliederungsmöglichkeiten und Paläoökologie im "Kalktertiär" des Mainzer Beckens."

15:30 Uhr: THOMAS KELLER, "Unbekannte Briefe H.v. Meyers an Richard Owen und Charles Moore."


Eine Broschüre wird das Kolloquium und die Ausstellung begleiten.

Die Organisation des Kolloquiums und der Sonderausstellung liegt in den Händen von Herrn Dipl. Geol. Thomas Keller, Hessisches Landesamt für Denkmalpflege, und Herrn Dr. Gerhard Storch, Forschungsinstitut Senckenberg.
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