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Hohe Auszeichnung für Magdeburger Neuropsychologen Thomas F. Münte

26.11.2001 - (idw) Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Am Donnerstag, dem 22. November 2001, werden in Düsseldorf während des Medica Kongresses rund drei Millionen DM an mehrere Forscherteams überreicht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zeichnet die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner des "Innovationswettbewerbs zur Förderung der Medizintechnik" aus.
Zu den Preisträgern des Wettbewerbs gehört auch Professor Thomas F. Münte, Lehrstuhl für Neuropsychologie an der Fakultät für Naturwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der gemeinsam mit der Firma Neuroxx aus Barleben/b. Magdeburg mit dem Innovationspreis des Bundesforschungsministeriums geehrt wird. Die Auszeichnung erhalten die Forscher für ein Projekt, das die Diagnostik bei verschiedenen neuropsychiatrischen Störungen über eine Kombination von Augenbewegungsanalyse und virtueller Realität verbessern soll. Das Preisgeld beträgt 430.000 DM.

Eine internationale Expertenjury hat unter ca. 120 Bewerberinnen und Bewerbern neun Forscherteams ausgewählt. 1999 schrieb das Bundesministerium für Bildung und Forschung zum ersten Mal den "Innovationswettbewerb zur Förderung der Medizintechnik" aus, um die bestehenden Stärken Deutschlands auf dem Gebiet der Medizintechnik zu sichern und auszubauen. Aufgrund der außerordentlich großen Resonanz und Originalität der eingereichten Projekte wird dieser Wettbewerb nun jährlich mit einer Gesamtsumme von drei Millionen DM durchgeführt. Neben universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind auch Industrieunternehmen zur Teilnahme am Wettbewerb berechtigt.

Das BMBF fördert mit dieser Maßnahme innovative Forschungsansätze, die gleichzeitig ein hohes Entwicklungsrisiko beinhalten. Die Gewinner erhalten eine Förderung von bis zu 500.000 DM. Sie können damit ihre Projektidee im Rahmen eines so genannten "Schlüsselexperiments" umsetzen und die "Machbarkeit" belegen. Spätestens nach drei Jahren soll die weitere Entwicklung und Vermarktung durch die Industrie erfolgen.

Weitere Infos: http://www.bmbf.de
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