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The European MBA - Universität Mannheim bietet mit europ. Top-Partnern trinationalen Studiengang

27.11.2001 - (idw) Universität Mannheim

The European MBA - Universität Mannheim bietet mit europäischen Top-Partnern trinationalen Studiengang

Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim kooperiert mit führenden Business Schools in Frankreich (ESSEC) und Großbritannien (Warwick) / Start des Programmes im September 2002 / 10.000 Euro Studiengebühr / hohe strategische Bedeutung für die Hochschule

Drei der renommiertesten Wirtschaftshochschulen in Europa bieten künftig gemeinsam einen bislang einzigartigen Studiengang an: "The European MBA". Kooperationspartner sind die Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim, die Ecole Supérieure des Sciences Economiques et Commerciales (ESSEC) in Cergy Pontoise nahe Paris und die britische Warwick Business School (WBS). Das kündigte heute die Universität Mannheim an. Der einjährige Vollzeitstudiengang startet im Herbst 2002. Die drei Hochschulen erheben für die Ausbildung eine Studiengebühr in Höhe von 10.000 Euro.

"Wir setzen mit dem neuen Angebot Maßstäbe in der deutschen Hochschullandschaft", kündigt Professor Dr. Hans-Wolfgang Arndt an, Rektor der Universität Mannheim. Die Hochschule gilt bereits heute als führende wirtschafts- und sozialwissenschaftlich geprägte Universität in Deutschland. "Hohe Qualität in Forschung und Lehre, Verzahnung aller Lehrangebote mit den Wirtschaftswissenschaften, Internationalität und enger Praxisbezug - das sind unsere Markenzeichen", so Arndt. "Diese Stärken werden wir mit dem European MBA weiter ausbauen." Der Studiengang sei für die Universität Mannheim von strategischer Bedeutung, sagt Arndt. "Wir bauen auf der Grundlage unseres erfolgreichen Diplom-Studienganges der Betriebswirtschaftslehre auf und erschließen uns den wichtigen Zukunftsmarkt der Weiterbildung für internationale Spitzenkräfte."

Die Studierenden können an jeder der drei beteiligten Hochschulen einen Studienabschnitt absolvieren. Dabei kann jede der Business Schools ihre Teilnehmer selbst auswählen. Jahrgangsstärken von maximal 45 Personen werden eine an deutschen Universitäten ungewohnt intensive Betreuung ermöglichen. Die Studiengebühr von 10.000 Euro für die einjährige Ausbildung ist ein für eine staatliche Hochschule in Deutschland ungewöhnlich hoher Betrag. "Die Studiengebühren dienen erst in zweiter Linie der Refinanzierung des Angebotes", erklärt Rektor Prof. Arndt. "Die Gebühren sind für uns vor allem ein Instrument der Qualitätssicherung. Wer in Deutschland 10.000 Euro für ein Studienjahr verlangt, muss dafür auch entsprechende Qualität bieten. Die Studiengebühren zwingen uns deshalb dazu, stets besser zu sein als die nationale und internationale Konkurrenz."

Für Professor Dr. Martin Schader, Dekan der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim, ist die Einführung des ersten MBA-Programms ein weiterer Meilenstein im Internationalisierungsprozess seines Fachbereichs. "Dies ist ein sehr wichtiger Schritt für uns und wir sind froh, dass wir für diese Programm zwei hochkarätige europäische Partner gewinnen konnten", erklärt Schader, der es für möglich hält, dass in den kommenden Jahren ähnliche Kooperationen mit Business Schools in Nordamerika und Asien geschlossen werden.

In dem neuen Studienangebot sieht Schader keine Konkurrenz zu den existierenden Mann-heimer Diplom-Studiengängen. "Wir haben unsere Palette an Studienmöglichkeiten lediglich erweitert und werden mit dem MBA-Programm völlig neue Zielgruppen ansprechen. Unser Kernprodukt bleiben die Diplom-Abschlüsse, die weder abgewertet noch in ihrer Ausstattung beeinträchtigt werden", betont er. Besonders interessant ist das Programm für Absolventen technischer, natur- oder geisteswissenschaftlicher Studiengänge, "Young Professionals" und ausländische Akademiker. "Denkbar ist aber auch, dass ein Absolvent eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiengangs durch den "European MBA" sein betriebswirtschaftliches Wissen praxisbezogen und in internationalem Umfeld vertiefen will", so Schader.

"Qualität und Internationalität sind für uns kein Lippenbekenntnis", charakterisiert Professor Dr. Christian Homburg, Akademischer Direktor des Programms, den "European MBA". "Bei uns bekommen die Studierenden die Möglichkeit, binnen eines Jahres an drei Business Schools in unterschiedlichen Ländern zu studieren und anschließend die erworbenen Kenntnisse in einem anspruchsvollen Praxisprojekt direkt umsetzen", unterstreicht Homburg. So werden die Teilnehmer die betriebswirtschaftlichen Basiskurse und vertiefende Veranstaltungen in ausgewählten Feldern an der ESSEC und der WBS besuchen. Die Veranstaltungen an der Universität Mannheim, die von April bis Juni angeboten werden, beleuchten Aspekte unterschiedlicher betriebswirtschaftlicher Teilbereiche wie auch politische, rechtliche und volkswirtschaftliche Fragestellungen aus einem europäischen Blickwinkel. Zum Abschluss des Programms schlüpfen die Studierenden dann in die Rolle von Unternehmensberatern: In einem Projekt in einem großen, international agierenden Unternehmen müssen sie im Team eine möglichst optimale Lösung für ein komplexes Praxisproblem finden.

Dass die Lehre und die wissenschaftliche Fundierung des Programms höchsten internationalen Ansprüchen genügen, garantieren nicht nur die Spitzenplatzierungen der beteiligten Hochschulen in zahlreichen Rankings. Überdies wurden die drei Kooperationspartner auch als erste europäische Business Schools bei der AASCB, der Vereinigung der weltweit führenden wirtschaftswissenschaftlichen Bildungseinrichtungen akkreditiert. "Das zeigt, dass nicht nur wir, sondern auch unsere Partner ein konsequentes Qualitätsmanagement in Forschung und Lehre betreiben. Und das kommt auch den Teilnehmern des MBA-Programms zugute", so Homburg.

Weitere Informationen:

Universität Mannheim
MBA Office
Dip.-Kffr. Ellen Feldhoff
Tel. 0621/181-1480
feldhoff@mba.bwl.uni-mannheim.de
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