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Wissenschaftspreis des Bayreuther Uni-Vereins geht an Mikrobiologen und Physiko-Chemiker

27.11.2001 - (idw) Universität Bayreuth

Der Mikrobiologe Dr. Lothar Gremer und der Physiko-Chemiker Dr. Robert Magerle erhalten zu gleichen Teilen den mit 5.000 DM dotierten Wissenschaftspreis des Universitätsvereins. Der Preis wird am Dienstag (27. November, ab 17.00 Uhr, Hörsaal H 15, Gebäude NW I) beim 26. Jahrestag der Universität Bayreuth durch den Vorsitzenden des Universitätsvereins, Dipl.-Ing. Wolfgang Ramming verliehen. Mit dem Preis will der Universitätsverein besonders den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich der Habilitation fördern.

Wissenschaftspreis des Uni-Vereins geht an Mikrobiologen und Physiko-Chemiker
Preisgeld von 5.000 DM wird geteilt - Förderung von Habilitationen

Bayreuth (UBT). Der Mikrobiologe Dr. Lothar Gremer und der Physiko-Chemiker Dr. Robert Magerle erhalten zu gleichen Teilen den mit 5.000 DM dotierten Wissenschaftspreis des Universitätsvereins. Der Preis wird am Dienstag (27. November, ab 17.00 Uhr, Hörsaal H 15, Gebäude NW I) beim 26. Jahrestag der Universität Bayreuth durch den Vorsitzenden des Universitätsvereins, Dipl.-Ing. Wolfgang Ramming verliehen. Mit dem Preis will der Universitätsverein besonders den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich der Habilitation fördern.
Dr. Gremer, wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Mikrobiologie (Professor Dr. Ortwin Meyer) hat experimentelle Methoden zur Kristallisation des Metalloenzyms Kohlenmonoxid-Dehydrogenase aus Bakterien entwickelt. Gegen erhebliche internationale Konkurrenz ist ihm die Erstbeschreibung der Röntgenstrukturen molybdän- oder nickelhaltiger Enzyme dieses Typs mit atomarer Auflösung gelungen. Der Preisträger hat dabei zwei in den Biowissenschaften bisher nicht bekannte Metallzentren, bestehend aus Molybdän, Kupfer und Schwefel bzw. Nickel, Eisen und Schwefel entdeckt und einen Beitrag zum Verständnis der Metallkatalyse erbracht.
Der andere Preisträger, Dr. Magerle, wissenschaftlicher Assistent beim Lehrstuhl für Physikalische Chemie II (Professor Dr. Georg Krausch), hat ein neues Abbildungsverfahren, das die dreidimensionale Abbildung heterogener Werkstoffe mit höchster räumlicher Auflösung (Nanometer) ermöglicht und damit die bisher verfügbaren tomographischen Verfahren bei weitem übertrifft, vorgeschlagen und im Experiment erfolgreich realisiert. Der Preisträger hat seine Arbeit als Alleinautor patentiert und anschließend in der renommiertesten physikalischen Zeitschrift publiziert. Daneben hat es sich in den vergangen Jahren durch eine Vielzahl internationaler Publikationen einen Namen gemacht.

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