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"Survey2001": Große Internet-Umfrage mit Unterstützung der RUB

28.11.2001 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Der "Survey" bringt es an den Tag: eine der größten Internet-Umfragen läuft derzeit mit Unterstützung aus der RUB. Der "SURVEY2001" erfasst die Gewohnheiten und Ansichten von Internet-Nutzern, z. B. ihre Einstellung zum Umweltschutz. Wer mitmacht, lernt nebenbei auch etwas über sein eigenes Internetverhalten.

Bochum, 28.11.2001
Nr. 364

Der "Survey" bringt es an den Tag
Gewohnheiten und Ansichten von Internet-Nutzern
Große Online-Umfrage mit Unterstützung der RUB


Survey heißt u. a. Umfrage, und eine der größten dieser Art im Internet läuft derzeit mit Unterstützung aus der Ruhr-Universität Bochum. Der SURVEY2001 erfasst die Gewohnheiten und Ansichten von Internet-Nutzern, z. B. ihre Einstellung zum Umweltschutz, ohne die Teilnehmer später mit Reklame zu belästigen. Wer mitmacht, lernt nebenbei auch etwas über sein eigenes Internetverhalten. Die Clemson University, USA, hat die Umfrage initiiert und führt sie durch, Wissenschaftler aus Bochum (Dr. Jörg-Peter Schräpler, Sozialwissenschaftliche Methodenlehre und Statistik) und Berlin haben die Fragen ins Deutsche übersetzt und werden sich an der Auswertung der Antworten beteiligen.

Ein Klick genügt

Interessierte können sich direkt beim SURVEY2001 einklicken unter
http://survey2001.nationalgeographic.com

Keine kommerziellen Interessen

Projektleiter des SURVEY 2001 ist Soziologie-Professor Jim Witte (Clemson University), mit dem die Fakultät für Sozialwissenschaft der RUB zusammenarbeitet. Die US-amerikanische Forschungsgemeinschaft National Science Foundation (NSF) und die National Geographic Society (NGS) fördern die Internetumfrage. Die NGS ist eine Non-Profit-Organisation, die sich intensiv mit dem Umweltschutz beschäftigt. Daher gibt es im Survesy auch einen umfangreichen Teil mit Fragen zum Umweltschutz. Hinter dem SURVEY2001 stehen keine kommerziellen Interessen.

Survey als Methodentest

Sozialwissenschaftler der Ruhr-Uni haben zusammen mit Kollegen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Berlin (DIW), und der TU Berlin an der deutschen Übersetzung mitgearbeitet. Zugleich testen sie mit dem Survey, inwieweit Erhebungen über das Internet konventionelle statistische Methoden ersetzen oder ergänzen können - oder warum dies (noch) nicht möglich ist.

Über 100.000 Teilnehmer erwartet

Im vergangenen Jahr haben 80.000 Internet-Nutzer am Survey teilgenommen - fast alle aus den USA. Jetzt wurde der Fragenkatalog in drei Sprachen übersetzt (Deutsch, Italienisch und Spanisch). Professor Witte erwartet, dass mehr als 100.000 Menschen weltweit mitmachen werden - obwohl die Fragen stark auf die USA bezogen sind. Einzelne Fragen können die Teilnehmer einfach überspringen, an anderen Stellen, z. B. beim Thema Freizeitverhalten, regt die amerikanische Sicht der Dinge auch schon mal zum Schmunzeln an.

Weitere Informationen

Dr. Jörg-Peter Schräpler, Lehrstuhl für Sozialwissenschaftliche Methodenlehre und Statistik, Fakultät für Sozialwissenschaft der RUB, GB 1/129, Tel. 0234/32-23213, Fax: 0234/32-14534, E-Mail: joerg-peter.schraepler@ruhr-uni-bochum.de
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