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MedizinstudentInnen feierlich exmatrikuliert

28.11.2001 - (idw) Universität Leipzig

Am Donnerstag, dem 29.11. 2001, 13.00 Uhr, werden 259 Medizinstudentinnen und -studenten der Universität Leipzig im Kleinen Hörsaal der Physiologie, Liebigstraße 27, feierlich verabschiedet. Studiendekan Prof. Dr. Wolfgang Reuter ist besonders stolz darauf, dass 90 % von ihnen in der Regelstudienzeit von sechs Jahren ihren Abschluss schafften.

Am Donnerstag, dem 29.11. 2001, 13.00 Uhr, werden 259 Medizinstudentinnen und -studenten der Universität Leipzig im Kleinen Hörsaal der Physiologie, Liebigstraße 27, feierlich verabschiedet. Studiendekan Prof. Dr. Wolfgang Reuter ist besonders stolz darauf, dass 90 % von ihnen in der Regelstudienzeit von sechs Jahren ihren Abschluss schafften. Nach der bundesdeutschen Approbationsordnung für Ärzte beträgt die Regelstudienzeit für Studenten der Humanmedizin sechs Jahre, denen sich eineinhalb Jahre Arzt-im-Praktikums-Zeit anschließen. Erst danach erhält der junge Mediziner seine Approbation als Arzt. Das Studium ist in vier Abschnitte gegliedert: Das Vorklinikum dauert zwei Jahre und endet mit einer ärztlichen Vorprüfung. Es folgen drei klinische Studienabschnitte, von denen der erste ein Jahr, der zweite zwei Jahre und der dritte ein Jahr dauert. Jeder Abschnitt endet mit einer schriftlichen und/oder mündlichen Prüfung, deren erfolgreiches Bestehen jeweils die Voraussetzung dafür ist, daß ein neuer Studienabschnitt in Angriff genommen werden kann.

Im letzten klinischen Abschnitt hat der Student ein praktisches Jahr zu absolvieren. Dieses Jahr ist in Trimester (drei Abschnitte) gegliedert und wird gewöhnlich am Universitätsklinikum Leipzig oder an einem der neun Akademischen Lehrkrankenhäuser verbracht. Von den diesjährigen Absolventen haben viele einen Teil ihres praktischen Jahres im Ausland absolviert Stefan Berg, der die Abschiedsrede für die Studenten hält, war z.B. im Rahmen des Austauschprogramms der Universität Leipzig mit der Universität Birmingham in Alabama/USA einige Zeit an der dortigen Universität. Die USA gehört neben anderen englischsprachigen Ländern zu den gefragtesten Anlauforten im Ausland, besonders beliebt ist derzeit Südafrika. In diesem Jahr waren aber auch einige im Rahmen des SOKRATES-Programmes in Norwegen, Spanien, Frankreich und Italien. "Voraussetzung für den Auslandsaufenthalt ist, dass der Dekan der gewählten Fakultät bestätigt, dass der Student für die Dauer seines Aufenthaltes in seinen Rechten und Pflichten denen an der hiesigen Fakultät gleichgestellt ist. Zwei von den drei Trimestern des Praktischen Jahres können die Studenten an ausländischen Universitätskliniken verbringen.", so Studiendekan Reuter.
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