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Wilhelm-Manchot-Forschungsprofessur an Prof. Jochen Stark

29.11.2001 - (idw) Bauhaus-Universität Weimar

Die Pinguin-Stiftung und das Anorganisch-chemische Institut der Technischen Universität München verleiht die renommierte Wilhelm-Manchot-Forschungsprofessur 2001 an Prof. Dr.-Ing. Jochen Stark, Bauhaus-Universität Weimar.

Anlässlich zu dieser Verleihung wird ein Festkolloquium am 4. Dezember 2001, um 16.15 Uhr, im Hans-Fischer-Hörsaal der Fakultät für Chemie in Garching ausgerichtet.
Der Weimarer Professor und Leiter des F.A. Finger-Institut für Baustoff-kunde wird zu diesem Anlass zum Thema: "Neues zur Hydratation von Zement: Was haben Nanostrukturen, chemische Umwandlungen und Materialeigenschaften miteinander zu tut?" sprechen.

Die Pinguin-Stiftung ist nach Dr. Manchot benannt, dessen Name im Fran-zösischen "Pinguin" bedeutet. Eine wichtige Intention der Stiftung ist der Austausch zwischen dem Preisträger und dem wissenschaftlichen Nach-wuchs.
Der Chemiker Wilhelm Manchot (1869 - 1945) war von 1914 bis 1935 Professor und Direktor des Anorganisch-chemischen Instituts der damaligen TH München; 1927 wurde er zum Geheimrat und zum Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ernannt.

Jochen Stark
- geb. 1943 in Ertbach/Vogtland
- Studium an der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar
- Promotion 1972 bei Prof. Budnikow und Timaschow am Mendelejew-Institut in Moskau über die Kinetik des Zementklinkerbrandes
- 1971-1989 Industrietätigkeit bei der Firma "Zementanlagenbau Dessau"
- 1988 Habilitation an der Hochschule in Weimar zum Thema "Zur Entwicklung des hydraulisch aktiven Belit-Zementes"
- 1992 Berufung zum Universitätsprofessor an der Bauhaus-Universität Weimar
- seit 1995 Direktor des dortigen F.A. Finger-Instituts für Baustoffkunde
- Prof. Stark ist weltweit bekannt über seine Publikationen und Vorträge über die Chemie und Mitglied im Sachverständigenausschuss des Deutschen Instituts für Bautechnik in Berlin sowohl Ehrenmitglied des wissen-schaftlichen Rates der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Taschkent/Usbekistan

1999 ging die Wilhelm-Manchot-Forschungsprofessur an Prof. Michael R. Zalutsky vom Duke University Medical Center, Durham, USA und 2000 an Prof. Dr. Konrad Seppelt, FU Berlin.
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