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Bündelung von Kompetenzen im Ruhrgebiet - Verein "BioMedTec-Ruhr" gegründet

03.12.2001 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Ihre herausragenden medizintechnischen Kompetenzen bündeln zum Wohl des Ruhrgebiets die Universitäten Bochum, Essen und Witten/Herdecke. Dazu haben sie am Freitag, 30.11., den Verein "BioMedTec-Ruhr" gegründet.


Die Vorstandsmitglieder des neugegründeten Vereins: Prof. Dr. Dietmar Petzina, Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning, Dr. Ulla-Christiane Kopp in Vertretung von Prof. Dr. Walther Zimmerli, Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, Prof. Dr. Gert Muhr (nicht anwesend: d Bochum, 03.12.2001
Nr. 370

[gemeinsame Medieninformation der Universitäten Bochum, Essen und Witten/Herdecke]

Verein "BioMedTec-Ruhr" gegründet
Offenes Netzwerk für Biomedizinische Technik
Bündelung von Kompetenzen im Ruhrgebiet

Ihre herausragenden medizintechnischen Kompetenzen bündeln zum Wohl des Ruhrgebiets die Universitäten Bochum, Essen und Witten/Herdecke. Dazu haben sie am Freitag, 30.11., den Verein "BioMedTec-Ruhr" gegründet. Im Ruhrgebiet entsteht damit eine Plattform, die biomedizintechnische Kompetenzen der Region zusammenführt. Der Verein wird im Technologiezentrum Ruhr (TZR) auf dem Campus der RUB eine Geschäftstelle einrichten sowie eine Nebenstelle in Essen. Die Projekt Ruhr GmbH und das NRW-Wissenschaftsministerium (MSWF) fördern das landespolitisch bedeutsame Projekt mit jeweils 500.000 Mark, die drei Universitäten beteiligen sich mit zusammen 500.000 Mark an diesem Netzwerk. Insgesamt neun Partner haben den Verein als Gründungsmitglieder ins Leben gerufen.

Leitprojekte der Biomedizintechnik

Die zentrale Aufgabe der Geschäftsstelle wird u. a. sein, die medizintechnischen und biotechnologischen Ressourcen im Ruhrgebiet zu analysieren. Sie wird Management- und Beratungsaufgaben übernehmen, Firmengründungen anstoßen, Start-Up-Projekte oder Firmengründungen finanziell unterstützen sowie eigene Projekte entwickeln. Zudem wird sie so genannte Leitprojekte forcieren: INTELLIMED - Intelligente und autonome Diagnose- und Therapiesysteme; MIOP - Mikro-Navigationszentrum; TEMEB - Telemedizinisches Servicezentrum Bochum; BMAM - Bochumer Modellklinik für Ambulante Medizin. Die Universität Essen bereitet weitere Leitprojekte vor, darunter "Biokompatible Beschichtung von Mikroimplantaten" (bmp-2) sowie "Bioartifizielle Organe" (Tissue Engineering). Sie repräsentieren den Essener Schwerpunkt "Biomaterialien" und sind eng verbunden mit den Projekten INTELLIMED und MIOP.

Biomedizintechnik im Ruhrgebiet: den Standort stärken

Die Biomedizintechnik soll zu einem der zentralen Wirtschaftsfaktoren für die Region werden. Die Kompetenzen, die an verschiedenen Standorten bereits vorhanden sind, will der Verein "BioMedTec-Ruhr" nun bündeln. Damit begründet er eine in der Bundesrepublik herausragende regionale Zusammenarbeit auf diesem Gebiet. Die Landespolitik, die beteiligten Städte und Industrie- und Handelskammern unterstützen das Projekt nachhaltig.

Gründungsmitglieder des Vereins

Neben den drei Universitäten sind dem Verein beigetreten: EFMT Entwicklungs- und Forschungszentrum für MikroTherapie gGmbH, TELTRA Gesellschaft für telematische Traumatologie mbH, MeTNet Medizin Technik Netzwerk NRW e. V., Rubitec Gesellschaft für Innovation und Technologie der Ruhr-Universität Bochum mbH, CHIP Cooperationsgesellschaft Hochschulen und Industrielle Praxis mbH sowie die Arbeitsgemeinschaft Biomaterialien NRW e. V. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Rektor der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Dietmar Petzina (1. Vors.), der Rektorin der Universität Essen, Frau Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning (stellvertr. Vors.), dem Präsidenten der Universitäten Witten/Herdecke, Prof. Dr. Walther Zimmerli, Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer (Univ. Witten/H.), Prof. Dr. Gert Muhr (Ruhr-Univ. Bochum) und Prof. Dr. Raimund Erbel (Univ. Essen). Die Gründungsmitglieder werden den Verein als offenes Netzwerk betreiben. Weitere Forschungseinrichtungen und geeignete Unternehmen wollen sie als Mitglieder werben und so regionale Kooperationen verstärken.

1,5 Mio. DM für biomedizinische Technik

Die Universitäten Bochum, Essen und Witten/Herdecke bringen einen Eigenanteil von insgesamt 500.000 Mark in das Projekt "BioMedTec-Ruhr" ein. Die Projekt Ruhr GmbH fördert das Netzwerk mit 500.000 Mark für zunächst 18 Monate. Erste Mittel fließen ab sofort, um die Geschäftsstelle einzurichten. Das Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW (MSWF) steuert ebenfalls 500.000 Mark zum Gesamtprojekt bei.

Weitere Informationen

Dr. med. Bernhard Clasbrummel, Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, BG Kliniken Bergmannsheil, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum, Tel. 0234/302-6383, -0, Fax: 0234/302-6790, E-Mail: clasbrummel@biomedtec-ruhr.de

Dr.-Ing. Andreas Bracke, EFMT Entwicklungs- und Forschungszentrum für MikroTherapie gGmbH, Universitätsstr. 142, 44801 Bochum, Tel. 0234/97072-72, Fax: 0234/97072-70 , E-Mail: bracke@biomedtec-ruhr.de
Info@biomedtec-ruhr.de
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