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Kolloquium und Präsentation der Hydroformpresse läuten neues Forschungsprogramm ein

05.12.2001 - (idw) Universität Dortmund

Es mag um schnittige Karosserien gehen oder um läppische Blechnäpfe. Bevor Metall zum Gebrauchsgegenstand wird, muss es in Form gebracht werden. Beim Lehrstuhl für Umformtechnik ist man an der Universität Dortmund genau darauf spezialisiert. Vor allem im Bereich moderner Verkehrssysteme kommt es heute darauf an, leichte und zugleich hochgradig feste Werkstoffe zu bearbeiten. Ein seit langem bekanntes und bislang wenig genutztes Verfahren wird dabei jetzt bevorzugt eingesetzt: Weiches Wasser, mit etwas Öl versetzt, bringt Blech besser in Form als das Biegen und Drucken mit harten Medien. Dem Wirkmedium Wasser und dem Einsatz einer millionenschweren Formpresse, die mit dem feuchten Element arbeitet, ist am 11. Dezember ein Kolloquium der Fakultät Maschinenbau gewidmet.

"Wirkmedien-Blechumformung - Sheet Metal Hydroforming" ist das Thema des Kolloquiums, bei dem im Hörsaal 6 des Hörsaalgebäudes I auf dem Campus Süd der Universität Dortmund von 9 bis 19 Uhr nicht weniger als 16 Fachvorträge zu hören sein werden. Dabei geht es - der Reihe nach um Forschungsergebnisse und -projekte zu den Eigenschaften der Werkstoffe, zum Hydromechanischen Tiefziehen, zur Methodenplanung in der Blechumformung, zur Technik der Hochdruck-Blechumformung selbst sowie zu innovativen Verfahrenvarianten.

Es wirken mit: Wissenschaftler, Praktiker, Studierende

Teilnehmer aus der Industrie und aus der universitären Forschung, die hohe Beiträge zahlen, bleiben nicht unter sich, auch die Studierenden können für einen kleinen Obolus das neue Schwerpunktprogramm verfolgen und die Tagungsunterlagen erwerben.

Die Tagung beginnt schon am 10. Dezember mit einem Begrüßungsabend ab 18 Uhr im neu errichteten Versuchsfeld des Lehrstuhls für Umformtechnik an der Südseite der großen Experimentierhalle des Campus Süd, Baroper Str. 299. Hier findet am Abend des 11. Dezember ab 19:30 Uhr auch die Präsentation der großen Hydroformpresse statt, die das Kernstück der Versuchsreihen im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Schwerpunktprogramms "Wirkmedienbasierte Fertigungstechniken zur Blechumformung bildet" (Siehe Medien-Einladung 01-396-E vom heutigen 05.12.01).

Die DFG hat finanziell des größten Teil des 4 Mio. Mark teuren Großgerätes bezahlt. Der Hersteller selbst fördert das Projekt durch eigene Entwicklungsaufträge. Auch Lehrstuhl-Inhaber Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner setzte beträchtliche Geldmittel ein, die er als Leibnitz-Preisträger für Forschungszwecke erhalten hat.

Information zum Kolloquium im Internet :
http://www.lfu.mb.uni-dortmund.de/hydroforming-2001/index.html

Weitere Information:
Dipl.-Ing. Axel Wellendorf, Universität Dortmund, Lehrstuhl für Umformtechnik (LFU), Baroper Str. 301, 44221 Dortmund, Ruf 0231 7552654, Fax: 0231 7552489.
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