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Arbeitsmarkt und Einsatzfelder für Diplom-Sozialverwaltungswirte (FH) im Dienstags-Chat

06.12.2001 - (idw) Hochschule Wismar, University of Technology, Business and Design

Das Hochschulteam des Arbeitsamtes Rostock erwartet gemeinsam mit der Studienberatung und dem AStA der Hochschule Wismar in der Chat-Runde am 11.12.2002 von 18.00 Uhr bis 19.00 Fragen unter www.hs-wismar.de Fragen zum Thema "Studium der Sozialverwaltung - und danach?".

Der bislang in Deutschland einzigartige Studiengang Sozialverwaltung/Management sozialer Dienstleistungen vermittelt mit wirtschaftlichen, juristischen und sozialwissenschaftlichen Kenntnissen die gesamte Vielfalt an Managementwissen für eine moderne Verwaltungstätigkeit im sozialen Bereich. Das Spektrum sozialer Arbeit reicht vom Gesundheitswesen über Kinder- und Jugendarbeit bis hin zur Versorgung Bedürftiger. In allen diesen Bereichen müssen in der Verwaltung Verträge geschlossen, Finanzierungsfragen gelöst, personelle und organisatorische Entscheidungen getroffen werden.

Der Studiengang trägt den Bedürfnissen der Praxis nach einer wirtschaftlichen Verwaltung unter angemessener Berücksichtigung sozialer Belange Rechnung. Das Studium gliedert sich in ein Grundstudium mit drei Semestern und in ein fünfsemestriges Hauptstudium, wobei das Grundstudium mit dem Vordiplom abschließt. Die Diplomprüfung zur Diplom-Sozialverwaltungswirtin (FH) bzw. zum Diplom-Sozialverwaltungswirt (FH) liegt im 8. Semester. Betriebswirtschaftliche und juristische Fächer haben jeweils einen Anteil von 35 Prozent am Studium, 20 Prozent bleiben den Sozialwissenschaften vorbehalten. Die Studenten nehmen darüber hinaus zu etwa 10 Prozent der Studienzeit an Lehrveranstaltungen zum Erwerb von Zusatzqualifikationen teil, wie z.B. Rhetorik, Präsentation, Öffentlichkeitsarbeit, Verhandlungsführung, Projektplanung und Coaching sowie Informatik. Um ein praxisnahes Studium zu gewährleisten, sind zwei praktische Studiensemester vorgesehen. Die erste Praxisphase schließt sich im 4. Semester an das Vordiplom an, die zweite liegt im 7. Semester. Beide Phasen sollen so gestaltet werden, dass ein praktisches Studiensemester in der öffentlichen Sozialverwaltung und eines bei einem sozialen Träger, beispielsweise einem Wohlfahrtsverband, durchgeführt wird.

Die Einsatzgebiete der Absolventen des Studienganges sind sowohl in den öffentlichen Sozialverwaltungen als auch bei freien sozialen Trägern, Organisationen und Verbänden einsetzbar. Typische Einsatzgebiete liegen z.B. in Organisation und Management von Krankenhäusern/Rehabilitationskliniken, Alten- und Behinderten-einrichtungen, Kinderheimen, Jugendeinrichtungen, Sozial- und Jugendämtern, Sozialstationen sowie ambulanten Pflegediensten

Zum gleichen Thema führt das Hochschulteam des Arbeitsamtes Rostock im Januar kommenden Jahres an der Hochschule Wismar eine Veranstaltung durch. In dieser soll jedoch potentiellen Arbeitgebern die Möglichkeit gegeben werden, Einsatzmöglichkeiten zu erläutern und Anforderungen an die Absolventen zu beschreiben.


Kerstin Baldauf
Pressesprecherin
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