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Kassel: Studierende sagen, wo es langgehen soll...

06.12.2001 - (idw) Universität Kassel

Auf neuen Wegen wollen Studierende verschiedener Fachgebiete der Universität Gesamthochschule Kassel die Straßenbahnen und die geplante RegioTram in Zukunft durch die Kasseler Innenstadt schicken. Die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft hatte in Kooperation mit Prof. Dr.-Ing. Uwe Köhler (Fachgebiet Verkehrssysteme und Verkehrsplanung der GhK) zu dem Wettbewerb aufgerufen. Aufgabe der Studentinn/en war es, ein Linienkonzept, welches sowohl alle derzeitigen Straßenbahnlinien und die geplanten RegioTram-Linien im Bereich der Innenstadt als auch die Lage aller Haltestellen umfasst zu entwickeln.

Kassel. Auf neuen Wegen wollen Studierende verschiedener Fachgebiete der Universität Gesamthochschule Kassel die Straßenbahnen und die geplante RegioTram in Zukunft durch die Kasseler Innenstadt schicken.

Die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft hatte in Kooperation mit Prof. Dr.-Ing. Uwe Köhler (Fachgebiet Verkehrssysteme und Verkehrsplanung der GhK) zu dem Wettbewerb aufgerufen. Aufgabe der Studentinn/en war es, ein Linienkonzept, welches sowohl alle derzeitigen Straßenbahnlinien und die geplanten RegioTram-Linien im Bereich der Innenstadt als auch die Lage aller Haltestellen umfasst zu entwickeln. Bei der Erstellung der Entwürfe waren verkehrliche, betriebliche, städtebauliche und architektonische sowie wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen.
Der Entwurf der Studierenden der Stadtplanung Stefanie Hofmann-Glomb und Michael Unger überzeugte und wurde mit dem ersten Platz und einem Preisgeld von 4000 Mark belohnt. Der Beitrag sieht einen direkte Führung der RegioTram vom Hauptbahnhof zum Königsplatz durch die Kölnische Strasse vor und zeichnet sich durch die Planung einer zentralen Haltestelle in einem Viertel des Königplatzes aus. Die Jury begrüßte insbesondere das bewusste Bekenntnis zum Öffentlichen Personennahverkehr in der Innenstadt und die detailliert ausgearbeitete Planung, welche die Ansprüche aller Verkehrssysteme, wie Öffentlichem Personennahverkehr, motorisiertem Individualverkehr, Rad und Fußgänger berücksichtigt.
Den zweiten Preis in Höhe von 2500 Mark erhielt der Student der Landschaftsplanung, Hannes Volz. Sein Konzept mit dem Titel "Kleinstmöglicher Eingriff" besticht durch eine schnelle und preisgünstige Realisierbarkeit. Im Falle einer Umsetzung genügte der Bau von lediglich 500 Metern neuer Gleise, um die RegioTram in die Innenstadt zu führen. Die neue Trasse würde in der Kurfürstenstrasse parallel zu der verbleibenden Bahnhoftunnelrampe bis zum Scheidemannplatz geführt. Von dort würde die RegioTram weiter auf vorhandenen Gleisen über den Ständeplatz und durch die Fünffensterstrasse in die Königsstrasse und zum Stern gelangen. Hervorgehoben wurde von der Jury auch die Offenheit des Entwurfs, der verschiedene Optionen für die Entwicklung der RegioTram für die Zukunft ermöglicht.
Jurymitgliedern waren: Prof. Dr.-Ing. Uwe Köhler, Kassel, Prof. Dr.-Ing. Gerd-Axel Ahrens, Dresden, Prof. Dipl.-Ing. Christian Kopetzki, Kassel, Prof. Dr.-Ing. Robert Schnüll, Hannover und Prof. Dr.-Ing. H. Heinz Zackor, Kassel. Es lagen fünf Beiträge zur Bewertung vor.

Kontakt und weitere Information:
Prof. Dr.-Ing. Uwe Köhler
Tel. (0561) 804-3381, Fax -7382
Email: vsvp@bauing.uni-kassel.de

Pressemitteilungen der GhK im Internet: http://www.uni-kassel.de/presse/pm/
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