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Internationale Qualitäts-Netze holen die besten Köpfe nach Deutschland

07.12.2001 - (idw) Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

Im Rahmen der "Zukunftsinitiative Hochschulen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) das Programm "Internationale Qualitäts-Netze". IQN ist mit insgesamt 36 Mio. DM für drei Jahre das finanzstärkste der drei UMTS-Programme, die beim DAAD angesiedelt sind. Es dient der Förderung internationaler Hochschulkooperationen in Forschung und Lehre und unterstützt damit ausgewählte deutsche Hochschulen in ihren Bemühungen um Internationalisierung von Forschung und Lehre. IQN ermöglicht die Einbeziehung hochqualifizierter ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf allen akademischen Ebenen (Studierende, Doktoranden, Postdoktoranden, Gastdozenten) in besondere Projekte, die auf Kooperationsnetzen mit erstrangigen Partnern in aller Welt basieren. Das Programm leistet somit einen entscheidenden Beitrag zur Positionierung des Wissenschaftsstandortes Deutschland.

Die ausgewählten Projekte sind an Fachhochschulen, Technischen Hochschulen und Universitäten angesiedelt und decken ein breites Fächerspektrum ab. Besonders stark vertreten sind die Naturwissenschaften. Die in der Mehrzahl interdisziplinär verankerten Projekte führen bestehende und neue Kooperationen zusammen, so dass eine deutliche Qualitätssteigerung und ein Synergieeffekt erzielt wird. Die Partner kommen aus allen Erdteilen; ein großes Interesse zeigen europäische Partner, die USA und Ostasien.

Anlässlich der ersten Projektleitertagung wird der Generalsekretär des DAAD, Dr. Christian Bode, gemeinsam mit einem Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in einem Pressegespräch die neue Dimension des Programms darstellen. Das Pressegespräch findet statt

am Freitag, dem 14.12.2001, 11.45 - 12.45 Uhr,
im Gustav-Stresemann-Institut, Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn.

Die Tagung führt erstmals die Leiter und Koordinatoren der in den ersten beiden Auswahlrunden bewilligten Projekte zusammen, die über ihre ersten Erfahrungen rund um das Thema "Brain Gain statt Brain Drain" berichten. Exemplarisch werden drei Projekte vorgestellt: das von der Universität Erlangen und der TU Berlin gemeinsam konzipierte Qualitätsnetz "Exchange of Knowledge between China and the West: Historical and Philosophical Dimensions", ferner das an der Ludwigs-Maximilians-Universität angesiedelte Projekt "Georisiken", das die Phänomene erforscht, die bei Erdbeben und Vulkanen auftreten und eine quantitative Gefahrenanalyse für besonders gefährdete Regionen erstellt. Das dritte vorgestellte Projekt wird von der TU Dresden geleitet, die ein Exzellenz-Zentrum im Bereich intelligenter formaler Systeme in der Informatik aufbaut.
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