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Leibniz-Preis 2002 für Professor Dr. Wolfgang Kowalsky

07.12.2001 - (idw) Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig

Professor Dr. Wolfgang Kowalsky, geschäftsführender Leiter des Institutes für Hochfrequenztechnik der Technischen Universität Braunschweig, wurde heute von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zum Preisträger im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm der DFG für das Jahr 2002 bestimmt. Professor Kowalsky, Jahrgang 1958, erhält ein Preisgeld in Höhe von drei Millionen Mark. Der Leibniz-Preis ist der höchstdotierte deutsche Förderpreis. Elf weitere Wissenschaftler wurden ausgezeichnet.

Professor Kowalskys Forschungsgebiet sind organische Halbleiter. Richtungweisend ist die von ihm demonstrierte Anwendung organischer Leuchtdioden (OLEDs) in flachen, Licht emittierenden Bildschirmen. Die Ergebnisse und das wirtschaftliche Potenzial seiner langjährigen Forschungen rufen großes Interesse in der Industrie hervor. Professor Kowalskys interdisziplinär ausgerichtete Arbeit spannt den Bogen von den physikalischen Grundlagen über die Chemie bis hin zu komplexen Bauelementen für die technische Anwendung.

Wolfgang Kowalsky studierte als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes Elektrotechnik an der TU Braunschweig und schloss hier 1985 seine Promotion ab. Ab 1982 war er (mit Unterbrechung für eine Tätigkeit am Heinrich-Hertz-Institut für Nachrichtentechnik in Berlin) Wissenschaftlicher Mitarbeiter am TU-Institut für Hochfrequenztechnik und wurde 1989 habilitiert. Ein Jahr später folgte er einem Ruf auf die Professur für Optoelektronik an der Universität Ulm. 1994 kehrte Professor Kowalsky an die TU Braunschweig zurück und leitet seitdem das Institut für Hochfrequenztechnik.

Ziel des Leibniz-Programms ist es, die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern, ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern, sie von administrativem Arbeitsaufwand zu entlasten und ihnen die Beschäftigung besonders qualifizierter Nachwuchswissenschaftler zu erleichtern. Die für einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung gestellten Mittel können die Forscher nach ihren Bedürfnissen flexibel einsetzen.

Für weitere Auskünfte steht Professor Wolfgang Kowalsky interessierten Journalistinnen und Journalisten gern zur Verfügung: Tel: 0531/391-2001, Fax: 0531/391-2045, E-Mail: w.kowalsky@tu-bs.de
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