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RUBIN: Die Geschichte der Sprichwörter: "Eigenlob stinkt, Herr Schröder"

10.12.2001 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Auf den Spuren der Sprichwörter wandeln Bochumer und Münsteraner Mediävisten. Sie stellen fest: So manches Sprichwort, das uns heute noch begegnet, war auch schon den Menschen in der Antike geläufig - manchmal jedoch mit einem anderen Sinn.

Bochum, 10.12.2001
Nr. 379

"Eigenlob stinkt, Herr Schröder"
Die Geschichte der Sprichwörter
RUBIN 2/2001: Von der Antike bis heute

Auf den Spuren der Sprichwörter wandeln Bochumer und Münsteraner Mediävisten. Sie stellen fest: So manches Sprichwort, das uns heute noch begegnet, war auch schon den Menschen in der Antike geläufig - manchmal jedoch mit einem anderen Sinn. An Beispielen führen sie in RUBIN 2/2001 durch die (Sprach-)Geschichte.

RUBIN im Internet

RUBIN mit Bildern zum Herunterladen finden Sie im Internet unter:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/rubin (s.u.)

Langlebige Weisheiten

"Eigenlob stinkt", "Hochmut kommt vor dem Fall", "Man lebt nur einmal", Sprichwörter wie diese sind allgegenwärtig in Werbung, Medien und Literatur. Und nicht nur heute sind sie das, sie waren es auch schon lange vor unserer Zeit. Die Wissenschaftler haben sie z. B. in großer Zahl in Predigten, Gedichten und didaktischen Texten der Antike gefunden. Und sogar ganze Sprichwortsammlungen gab es. Häufiger als bisher angenommen trafen sie Sprichwörter auch in höfischen Versromanen des 12. und 13. Jahrhunderts an. Manche von ihnen haben zwar einige Sinnveränderungen durchgemacht, sind aber noch heute bekannt, so z. B. die Sache mit dem Eigenlob. Andere wiederum tauchen Jahrhunderte lang in verschiedenen Werken auf, verschwinden aber dann wieder, wie etwa "Der Hund lernt am Riemen Leder fressen", das nach 1700 nicht mehr auftaucht. Für die Wissenschaft besonders interessant ist die Verwendung von Sprichwörtern in mittelalterlichen Romanen: Hier können die Forscher z. B. auf den Wertehorizont der Leser rückschließen.

RUBIN 2/2001 erschienen

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in RUBIN 2/2001, wo Sie auch folgende Themen finden: Magnetes Geheimnis; Partnerwahl mit (r)evolutionärem Trick; Vom Fremdkörper zum biologisch aktiven Implantat; "Kurz eingenickt" - die Folgen für Mensch und Gesellschaft; Kunstsprache optimiert: Weil der Zweck die Sprache formt; In der Rubrik "Forschung für den Transfer": Keep it simple: Kosmak und iLiros, in der Rubrik "Studieren und forschen": Gold und Silber scheibchenweise. RUBIN ist in der Pressestelle der RUB für 5 DM erhältlich.

Weitere Informationen

Rebekka Nöcker, Germanistische Mediävistik, Fakultät für Philologie der Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-27449, Fax: 0234/32-14731, Email: rebekka.noecker@ruhr-uni-bochum.de
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