Erste Absolventen des kooperativen Master-Studiengangs Maschinenbau18.12.2001 - (idw) Fachhochschule Mannheim - Hochschule für Technik und Gestaltung
Die ersten fünf Absolventen haben den Master-Studiengang Maschinenbau mit dem Schwerpunkt "Produkt- und Technologiemanagement" an der Fachhochschule Mannheim erfolgreich beendet. Der Master-Studiengang wurde in enger Kooperation mit Industrieunternehmen der Region insbesondere der Unternehmensgruppe Freudenberg, Weinheim, im Wintersemester 1999/00 begonnen. Er richtet sich an Ingenieure, die einen ersten maschinenbaunahen Studienabschluss haben und darauf aufbauend eine Weiterbildungsmaßnahme an der Fachhochschule Mannheim durchführen möchten. Dies ist auch betriebsintegriert möglich. Gegenwärtig sind 30 Studierende in diesem Master-Studiengang eingeschrieben, mehr als die Hälfte kommt aus Mittel-, Ost-, Südeuropa, Südamerika oder Asien. Basierend auf einer Anfrage durch die Unternehmensgruppe Freudenberg, die eine Fortbildung der Ingenieure in ihren mittel- und osteuropäischen Niederlassungen plante, hat die Fachhochschule Mannheim diesen Master-Studiengang in Abstimmung mit weiteren Unternehmen der Region realisiert. Er bietet die Möglichkeiten einer Vertiefung in die Bereiche Produktentwicklung und -optimierung oder in Fertigungstechnologie und -management; ein besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf die Kunststofftechnologie gelegt. Typisch für diesen Studiengang sind ein breites Angebot an Wahlmöglichkeiten, die auch Angebote anderer Fachbereiche mit umfassen. So besteht die Möglichkeit, das Studium eng an den persönlichen Bedürfnissen der Studierenden zu orientieren und es gegebenenfalls auch auf die Wünsche der fördernden Unternehmen auszurichten. So wurden z. B. für die Studenten gezielt Inhalte aus dem Wahlfachspektrum ausgewählt, die CAD, Informationstechnik, Organisation und Betriebswirtschaft zum Inhalt hatten. Ein Teil der Studierenden wird von den beteiligten Unternehmen, die die jungen Ingenieure auf besondere Aufgaben vorbereiten wollen, z. B. eine Tätigkeit für das fördernde Unternehmen im jeweiligen Heimatland, oder eine internationale Aufgabe im Konzern, mit Stipendien unterstützt. Das wöchentliche Studienpensum ist so strukturiert, dass die Studierenden drei Tage an der Fachhochschule und zwei Tage im Unternehmen verbringen. Die wissenschaftliche Arbeit wird in der Regel studienbegleitend im Unternehmen absolviert. Viele der Studierenden sind oder waren ein Semester oder länger an ausländischen Partnerhochschulen in USA, Mexiko oder Frankreich. Die Fachhochschule Mannheim verspricht sich für ihre Master-Studierenden mit dieser Maßnahme, neben einer fachlichen Weiterqualifikation auch eine Stärkung der multikulturellen Erfahrung. Daneben ist diese Maßnahme ein weiterer Mosaikstein im internationalen Netzwerk der Hochschule mit Partnerhochschulen und Partnerunternehmen.
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