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Gründerzentrum auf dem Campus

20.12.2001 - (idw) Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Existenzgründungen im hochtechnologischen Bereich erfordern Uninähe

Mainz, den 20. Dezember 2001


PRESSEMITTEILUNG


Gründerzentrum auf dem Campus: Johannes Gutenberg-Universität Mainz begrüßt Initiative des Landtagsabgeordneten Klaus Hammer

Existenzgründungen im hochtechnologischen Bereich erfordern Uninähe /
Vorhandenes Gelände auf dem Campus ermöglicht zeitnahe Realisierung


Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz begrüßt die Initiative des Landtagsabgeordenten und Vorsitzenden der Mainzer SPD, Klaus Hammer, auf dem Campus der Universität ein Existenzgründerzentrum zu realisieren. "Wir sind außerordentlich an der Errichtung eines solchen Zentrums interessiert", erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Jörg Michaelis, "denn auf ihrem Weg in den Wettbewerb und in den Markt benötigen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem Möglichkeiten der räumlichen Unterbringung."

Die Campusnähe sei dabei nicht nur von Vorteil, sondern geradezu Voraussetzung. Denn die Existenzgründungen der Wissenschaftler vollziehen sich beispielsweise auf dem Gebiet der Biomedizin oder der Verfahrenstechnik, also im hochtechnologischen Bereich. Die jungen Unternehmer sind daher insbesondere in der Anfangsphase darauf angewiesen, auf die Infrastruktur oder technologischen Einrichtungen ihres jeweiligen Instituts zurückgreifen zu können. "In unserem internen Sprachgebrauch nennen wir ein solches Zentrum daher auch Inkubatorzentrum, also 'Brutkasten' für Jungunternehmer", berichtet der Kanzler der Universität, Götz Scholz, "wir verstehen es somit als eine Art Geburtshilfe, das die Existenzgründer auf ihren ersten Schritten zur Marktreife unterstützt." Sobald die Unternehmen sich unter Wettbewerbsbedingungen am Markt etabliert haben, sei eine Übersiedlung in bereits bestehende Technologiezentren oder gegebenenfalls auch in Neubauten auf dem Hochschulerweiterungsgelände jenseits der Koblenzer Straße, auf dem zur Zeit der erste Bauabschnitt der Fachhochschule entsteht, zu empfehlen. Dabei würde sich eine Zusammenarbeit mit der Stadt Mainz geradezu anbieten.

Grundstück für Realisierung auf dem Campus vorhanden
Räumliche Möglichkeiten für den Bau des "Inkubatorzentrums" auf dem Campus sind ausreichend vorhanden. So steht beispielsweise das Grundstück im Anschluss an das Technische Betriebszentrum der Universität gegenüber des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung für die Errichtung eines solchen Gebäudes zur Verfügung - nach Ansicht des Präsidenten eine bauliche Lösung, die sich insbesondere im Blick auf eine zeitnahe Realisierung des Zentrums anbietet: "Die erscheint uns geboten, da viele unserer Wissenschaftler wegen mangelnder Förderung sowie fehlender Flächen und Räume zur Unternehmensgründung in Richtung Hessen abwandern", erklärt Univ.-Prof. Dr. Jörg Michaelis.
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