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Im Dreieck röntgen: Telemedizin-Netz Vorpommern-Westpommern-Schonen

25.10.2002 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Im Dreieck röntgen geht natürlich nicht, selbst in Greifswald nicht. Doch dank Pomerania, der von der EU geförderten Euroregion, und ihrer Gabe von 880000 Euro kann am 26. Oktober 2002 um 10 Uhr im Greifswalder Rathaus ein weites Dreieck aus Südschweden (Lund), Westpommern (Stettin) und Vorpommern starten. Darin vereinen sich Radiologen und Strahlentherapeuten, Schmerztherapeuten, Pathologen, Elektrotechniker und Informatiker, um Informationen, Patientenbefunde elektronisch von Krankenhaus zu Krankenhaus, von Labor zu Labor und von onkologischen Praxen zu den Labors und Krankenhäusern zu befördern und die Überlandbeförderung von Proben zu reduzieren. Außerdem werden die Daten in den Krebsschmerzregistern in Vorpommern und Berlin "gelagert".

Die Schirmherrschaft hat Landeswirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet übernommen. Die wissenschaftliche Leitung des Projekts liegt bei dem Radiologieprofessor Dr. Norbert Hosten, dem Strahlentherapieprofessor Dr. Jürgen Hüttner (beide Universität Greifswald), bei dem Elektrotechnik-Informatik-Professor Dr. med. Dipl.-Ing. Jürgen L. Dräger (FH Stralsund) und bei dem Pathologieprofessor Dr. Wenancjusz Domagala (Rektor der Pommerschen Medizinischen Akademie Stettin).

In Greifswald sind das Tumorzentrum und das Institut für Pathologie (Prof. Dr. Gerd Lorenz) angeschlossen. "Zugeschaltet" sind Kliniken in Bergen auf Rügen, in Pasewalk, Stralsund, Ueckermünde. In Polen gehört auch die Klinik in Pölz/Police dazu.

An Grußworten zahlreicher Politiker wird es nicht fehlen, denn das Projekt ist ein großer transnationaler Erfolg der Initiatoren. Gleichzeitig blicken die Beteiligten gleich weiter und haben nicht am Telemedizin-Netz beteiligte Referenten aus Norwegen, Schweden und Polen zu Erfahrungsberichten gebeten.

Seien Sie herzlich zu Interesse und womöglich Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung am 26. 10. nach dem vorbereitenden Startschuß im Juni 2002 geladen.

Informationen zu dem Projekt erhalten Sie von Prof. Dr. Norbert Hosten, Direktor des Zentrums für Radiologie, Friedrich Loeffler-Str. 23, 17487 Universität Greifswald, Tel. 03834-86-7096, e-mail: hosten@uni-greifswald.de
und vom Tumorzentrum Vorpommern an der Universität Greifswald, Tel. 03834-86-5890, Fax 03834-86-5897, e-mail: tzentrum@uni-greifswald.de.
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