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Großer Bedarf an Familienmediation: Mediatoren helfen bei Trennung und Wirtschaftstrübsal

30.01.2002 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Der Arbeitskreises "Mediation" informierte kürzlich in einer öffentlichen Sitzung über Arbeits- und Berufsfelder von Konfliktvermittlung (Mediation). Besonders im Bereich der Familienmediation, z. B. bei der Trennungs- und Scheidungsmediation, ist - nach Ansicht der Experten - ein großer, zunehmender Bedarf an Konfliktregelung zu verzeichnen. Hier sollte nach Möglichkeit der Einsatz von qualifizierten Familienmediatoren erweitert werden.

Auch in den Schulen werden der Einsatz von Mediatoren und die Qualifizierung von Lehrern in Mediation als erforderlich angesehen. Schließlich soll Schule nicht nur Wissen, sondern auch Kompetenzen der Konfliktregelung vermitteln.

In dem Arbeitskreis kam auch zur Sprache, wie gut die Erfahrungen in der Wirtschaftsmediation sind. Zwei Unternehmen, die z. B. wegen ausstehender Zahlungen im Streit liegen, können so zu einer einvernehmlichen Lösung kommen, ohne ihr Gesicht zu verlieren.

Der Greifswalder Arbeitskreis, inzwischen sehr erfahren, will auch künftig für eine Verbreitung des Mediationsgedankens werben.

Wer Näheres erfahren möchte, wendet sich bitte an Priv.-Doz. Dr. Wilfried Schubarth vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Greifswald, Tel. 03834-86-3714, e-mail: schubart@uni-greifswalde.de
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