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Der Deutsche Akademische Austausdienst fördert BTU Cottbus

31.01.2002 - (idw) Brandenburgische Technische Universität Cottbus

Die BTU entwickelt sich für die universitäre Ausbildung zu einem internationalen Umwelt-Kompetenz-Zentrum

Der internationale Umwelt-Studiengang Environmental and Resource Management, der bundesweit einmalig an der BTU Cottbus angeboten wird, bietet ab Sommersemester 2002 erstmals die Möglichkeit, den internationalen Abschluss "PhD" an der BTU abzulegen. Nach Bachelor und Master können Absolventen nun auch an der BTU mit dem internatonalen Grad des "PhD" abschließen, der dem deutschen "Doktor" entspricht.
Das Besondere an dieser Sache: Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördern seit 2001 erstmals die Einrichtung von internationalen Promotions-Programmen an deutschen Hochschulen. Die BTU bewarb sich mit ihrem Umwelt-Studiengang in einer zweiten Ausschreibungsrunde des DAAD und wurde bei einer bundesweiten Ausscreibung von 30 eingereichten Anträgen - zusammen mit zwölf weiteren Hochschulen - in das Förderprogramm des DAAD aufgenommen. Die BTU Cottbus und die TU Bergakademie Freiberg sind die einzigen Hochschulen in den neuen Bundesländern in dieser Ausschreibungsrunde, die in die Förderung aufgenommen wurden. In der ersten Runde kamen auch die Universitäten von Frankfurt/Oder und Leipzig in die Förderung.
Mit der Einrichtung von internationalen Promotions-Programmen erhoffen sich DAAD und DFG eine Stärkung der Qualität und internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hochschulen. Zum Programm gehört, dass die deutschen und internationalen postgradualen Studenten eine bessere Betreuung als bisher erfahren und dass Forschungskooperationen mit dem Ausland gezielt ausgebaut werden. Im konkreten Fall der BTU bedeutet dies, dass sich hier langfristig ein internationales Ausbildungskompetenzzentrum bilden wird, wo Studierende aus der ganzen Welt vom Bachelor bis zum Doktorabschluss ihre wissenschaftliche Laufbahn absolvieren, bevor sie sich Arbeitsplätze rund um den Globus suchen. Dadurch, dass die Doktoranden auch Betreuer von verschiedenen Universitäten im Ausland haben können, werden neue Forschungsprojekte zwischen BTU und dem Ausland initiiert. Mit Hilfe dieses Programms sollen Absolventen die realistische Chance erhalten, ihre Doktorarbeiten in drei Jahren fertig zu stellen. Zu ihrer Unterstützung gibt es auch Geld vom DAAD. Im Fall der BTU wurden knapp 500.000 Euro bewilligt, die für Sprachkurse, Gastdozenten, Exkursionen und Forschungsaufenthalte der Nachwuchswissenschaftler eingesetzt werden können. Alle Lehrveranstaltungen werden auf englisch abgehalten. Für Absolventen, die die formalen Aufnahmekriterien nicht erfüllen - die zum Beispiel im Ausland waren oder die einen Fachhochschulabschluss haben - gibt es ein Vorbereitungsjahr, in dem sie sich qualifizieren können.
Das Programm wird zunächst für drei Jahre gefördert, was nach einer Evaluation bei positivem Ergebnis um weitere zwei Jahre verlängert werden kann. Der DAAD erwartet, dass das internationale Promotions-Programm nach Möglichkeit zum Sommersemester 2002 mit deutschen und ausländischen Teilnehmern begonnen wird und diese sprachlich, fachlich und sozial so betreut werden, dass ihnen eine Promotion innerhalb von drei Jahre ermöglicht wird.

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