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PISA und die Folgen für die Grundschule: die Erfahrungen der Bielefelder Laborschule

01.02.2002 - (idw) Universität Bielefeld

Einladung zur Pressekonferenz am 6. Februar

Die erschreckenden Ergebnisse der PISA-Studie insbesondere im Bereich der Lesekompetenz haben zu intensiven Überlegungen geführt, die sich vor allem auf eine verstärkte Förderung der Kinder im Vor- und Grundschulbereich beziehen. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat soeben angekündigt, die Grundschulen in NRW flächendeckend zu Ganztagsschulen auszubauen und das Einschulungsalter vorzuverlagern. Diese Vorschläge sind umstritten. Insbesondere wird befürchtet, dass die Kinder durch eine solche Ausweitung und Vorverlagerung von Schule massiv überfordert werden könnten.

Die Bielefelder Laborschule (1974 von Hartmut von Hentig gegründet) hat dazu umfangreich Erfahrungen anzubieten: Seit mehr als 25 Jahren werden dort Kinder nicht mit 6, sondern mit 5 Jahren eingeschult und in altersgemischten Gruppen (5-, 6- und 7jährige) unterrichtet; bietet die Laborschule eine ganztägige Betreuung dieser Kinder an; arbeiten dort Grundschullehrerinnen und Erzieherinnen eng zusammen.
Die langjährigen Erfahrungen der Laborschule zeigen, dass bei einem kindorientierten Konzept von Grundschule mit der frühen Lern- und Entwicklunsgförderung große Chancen verbunden sind. Über diese langjährigen Erfahrungen - und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die gegenwärtige Diskussion über "PISA und die Folgen" - möchte Sie die Wissenschaftliche Einrichtung Laborschule in einer Pressekonferenz informieren.

Als Gesprächspartner bei der Pressekonferenz stehen zur Verfügung:

- Prof. Dr. Klaus-Jürgen Tillmann, Fakultät für Pädagogik der Universität Bielefeld, Mitglied des deutschen PISA-Konsortiums und Wissenschaftlicher Leiter der Bielefelder Laborschule

- Dr. Susanne Thurn, Leiterin der Laborschule

- Heide Bambach, Leiterin der Primarstufe in der Laborschule

- eine Vertreterin der Elternschaft.

Die Pressekonferenz findet statt am Mittwoch, den 6. Februar, von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr in der Bibliothek der Laborschule, Universitätsstr. 21, 33615 Bielefeld, (direkt neben der Universität).

Rückfragen bitte an Irene Demmer-Dieckmann, Tel. 0521/106-4549, E-Mail: irene.demmer-dieckmann@uni-bielefeld.de, Sekretariat: Regina Mahnke, Tel. 0521/106-2881.
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